04/9/2009 apropos " dabei bräuchte ich nichts dringender als Schönwetter...."

Von ihm finde ich in meiner CD-Sammlung zu allen Lebenssituationen eine passende  Ballade oder ein Lied: Reinhard Mey

Ich steh‘ am Fenster und seh‘, wie der Regen fällt,
Da gibt es kein Zurück, da gibt‘s nichts, was mich hält!
Wenn man keine Hundeseele vor die Türe jagt,
Das ist genau die Art von Wetter, die mir zusagt.
Wenn es Blasen regnet, wenn man in die Pfütze tappt,
Wenn es in den Schuhen quietscht und der Schirm überklappt,
Wenn der Bus mich im Vorbeifahr‘n mit einer Fontäne überzieht,
Dann summ‘ ich stillvergnügt mein Sauwetterlied:

Das ist ein schlichtes und ergreifendes Sauwetterlied
Über den Tiefdruckwirbel Helga, der vorüberzieht.
Ein Lied, das nichts bewirkt und keinen Anspruch stellt,
Das sich nur daran freut, daß der Regen fällt.
Die ganze Botschaft ist: Ich mag‘s, wenn‘s nieselt,
Wenn es tropft und wenn es schüttet, wenn es schifft und pieselt,
Wenn es trommelt oder prasselt, und es ist mir ein Fest,
Wenn es pladdert, wie wenn eine Kuh das Wasser läßt.

Alle maulen, alle meckern übers Wetter, ich nicht,
Wenn das Wetter nicht so wird wie im Wetterbericht.
Ob du meckerst oder jubelst, deprimiert bist oder froh,
Ist völlig wurscht, denn das Wetter kommt sowieso.
Und dann sehe ich es lieber schon als Optimist
Und ich freue mich, daß überhaupt noch Wetter ist.
Und um die Sonne zu mögen, gehört nicht viel,
Aber das Sauwetter zu lieben, ehrlich, das hat Stil!

Das ist ein schlichtes und ergreifendes Sauwetterlied
Über den Tiefdruckwirbel Helga, der vorüberzieht.
Ein Lied, das nichts bewirkt und keinen Anspruch stellt,
Das sich nur daran freut, daß der Regen fällt.
Die ganze Botschaft ist: Ich mag‘s, wenn‘s nieselt,
Wenn es tropft und wenn es schüttet, wenn es schifft und pieselt.
Wenn es trommelt oder prasselt, und es ist mir ein Fest,
Wenn es pladdert, wie wenn eine Kuh das Wasser läßt.

Wenn mein Körper an der Nordseite schon Moos ansetzt,
Fühl‘ ich, wie mich plötzlich etwas nach Mallorca hetzt.
Da lieg‘ ich dann wie tausend links und rechts von mir auch,
Und verseng‘ mir Nase, Hintern, Haxen und den Bauch.
Dann sehn‘ ich dunkle, schwarze Wolken und den Heimflug herbei,
Große, grüne, nasse Wiesen und ich atme frei.
Endlich setzt der Flieger auf, die Erwartung ist groß:
Erst geht die Flugzeugtür auf und der Wolkenbruch los!

Und ich summe mein ergreifendes Sauwetterlied
Über den Tiefdruckwirbel Helga, der vorüberzieht.
Ein Lied, das nichts bewirkt und keinen Anspruch stellt,
Das sich nur daran freut, daß der Regen fällt.
Die ganze Botschaft ist: Ich mag‘s, wenn‘s nieselt,
Wenn es tropft und wenn es schüttet, wenn es schifft und pieselt,
Wenn es trommelt oder prasselt, und es ist mir ein Fest,
Wenn es pladdert, wie wenn eine Kuh das Wasser läßt.
 Reinhard Mey "Das Sauwetterlied"


21/8/2009 apropos "Mitbringsel...."

Mitbringsel oder Mitnimmsel?  

 

 

    .... jedenfalls staune ich  <):o) ...

 


12/7/2009 unfreiwillige Sendepause

SENDEPAUSE (unfreiwillig ;-) )

Allen wünsche ich eine fröhliche und gemütliche Zeit voller gefreuten Erlebnissen! In ein paar Tagen geht es auch hier wieder weiter.... Bis bald, herzlichst, Rinaa


12/5/2008 Liebste, Mammuschka, Gotti, Kind, Tochter, Duuu, Tante

Liebste, Mammuschka, Gotti, Kind, Tochter, Duuu, Tante - auf vielfältigste Weise werde ich begrüsst und geherzt. Ganz wohlig wird mir ums Herz beim heutigen Tagesrückblick.
Muttertag.
Drei, nein vier Frauen – das kleine Mädchen zählt doch auch dazu - drei Mütter und ein Puppenmütterchen.
Die Jüngste (resp. zweitjüngste ;-) ) und die Älteste von uns, sind in ihrer Mutterrolle noch, oder wieder, sehr aktiv. Ihre Augen strahlen.
Sie strahlen sogar noch während Stirnerunzelnden Gesprächen – Muttersein ist halt so oder so das Beste auch wenn nicht immer alles rund läuft.

Ein bisschen stehe ich abseits. Natürlich weiss ich um die Bedeutung des Mutterseins aus eigener Erfahrung und kann durchaus meine Meinung beisteuern, aaaaber ich stehe nicht mehr mitten drin in dieser herrlichen Aufgabe. Ich bin jeglichen Mutterpflichten enthoben – dies klingt nur im ersten Moment wehmütig, denn im Grunde behagt mir die jetzige, neue Beziehungsphase zu unserem Sohn sehr. Längst bin ich keine Richtungsweisende und Ratgebende Altvordere mehr. Der Liebste und ich sind vielmehr zu Gesprächspartner und innig Zugehörenden unseres Sohnes geworden. Uns verbinden unzerreissbare Bande, die während vieler Jahren zu einem bunten, dynamischen und zauberhaft geformten Gebilde verwoben wurden. Ein Gebilde in dem es immer wieder und vor allem immer mehr, eigenständige Teile gibt, die sich aber im Ganzen betrachtet, zusammenfügen und ergänzen*.

Danke Sohn, für dein Dasein und für die gemeinsame Lebenswegstrecke.



 


02/2/2008 apropos Herzenswünsche

So kriegt nun also die Puppenwagengarnitur eine, resp. zwei kleine Blumen.

Dieser kleine Puppenwagen – ist er nicht ein Prunkstück?
Mein Papa hat ihn gezimmert.

Der alte Pfarrer währe vermutlich gerne Schreiner geworden – vielleicht haben die beiden Berufe ja auch Ähnlichkeiten? Jedenfalls hat sich Papa im Keller eine topp Schreinerwerkstatt eingerichtet.  Der alte Herr liest gekonnt die Wünsche aus den Augen und Herzen seiner Enkel- und Urenkelkinder und vielen Andern, denen er eine Freude bereiten will. Er überdenkt haargenau was zu wem passen könnte und macht sich erst nach reiflicher Überlegung ans Werk. Nicht alles auf einen Streich – gottbewahre – jedes Detail will präzise angefertigt sein.  Papa ist kein Bastler sondern ein begnadeter Handwerker. In seinen Händen sind Flugzeuge in die sich ein Kind setzen kann, Dreiräder mit Anhänger, Puppenhäuser, ein wunderbarer Krämerladen und zuletzt dieses Puppenwägelchen entstanden.

Statt Metallschrauben verwendet er möglichst Holzdübel. Alle Teile werden sorgfältig geschliffen und poliert und die Holzbehandlung auf so natürlicher Basis vorgenommen, dass grösste Sicherheit für Kind und Umfeld besteht.

Als ich neulich mit Mama die Stoffwahl für den Puppenwagen besprochen habe, zeigte sich Papa interessiert und ergriff stellvertretend für die kleinen Mädchen, Initiative für viel bunteren und fröhlicheren Stoff ;-)

Hhhmmmm und jetzt steht also so ein herziges Wägelchen in meiner Stube. Auf die Frage des kleinen Mädchens, wo denn meine Puppe schlafe, muss ich fortan nicht mehr erklären, dass es in der alten Spielkiste nicht so kalten und so dunkel ist wie im  Keller ringsum und dass das alte Babypüppchen sich darin nicht zu fürchten brauche – all dieses Flunkern Schönreden ist jetzt nicht mehr nötig …

Danke Papa für die Erfüllung dieses Wunsches!


20/11/2007 Passend zu diesen Tagen

Dies ist das erste Bild einer fünfteiligen Serie die R.L. für mich fotografiert hat.
Ganz, ganz herzlichen Dank!
 

30/5/2007 apropos "wie der Blitz..."

Firma Naef in Zofingen kann ich ein Kränzchen winden!
Sie machen Träume war.

Innert 24 Stunden und kurzem Mailwechsel, ist das Überraschungspäckli heute früh bei uns eingetroffen. Ersatzteile für das erwähnte Spiel Cella samt Spielanleitung für dieses und weitere Spiele.
Herzlichen Danke.

Und schon ist Cella wieder komplett.

Rainbow wird das nächste Naefspiel in unserer Sammlung sein - die Spieleanleitung wirkt Wunder…


 


27/5/2007 Apropos Spielereien

Homo Ludens – wir sind Spielende und werden hoffentlich immer Spielende bleiben.
Sich eine Weile mit ‚Cella’ zu beschäftigen ist eine wahrlich sinnliche Angelegenheit.

Schöne Farben, spezielle Formen, sanfte Geräusche, feiner Holzduft, geschmeidige Oberflächenstruktur, phantasievoller Spielmechanismus – kurz: bei diesem Spiel stimmt einfach alles.


Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert von Naef Holzspielen. Wer baut das waghalsigste Konstrukt? Wer gibt eine spannende/einleuchtende Erklärung dazu ab? Gibt es einen Sieger - oder muss ich den Abwasch wieder alleine machen (Verlierer helfen nähmlich mit...) ?

Ein Fehler hat dieses Spiel: es fehlen ihm die zwei kleinsten Elemente. Deshalb können keine kunstvollen Balancekonstruktionen mehr gebaut werden.


Jammerschade
Ob die Firma wohl einen Ersatz anbieten kann?

 


09/2/2007 ... huch wenn es doch endlich Abend wäre!

Mein Geschenk für ihn und der dazugehörende Kettenliebesbrief sind rechtzeitig fertig geworden.
Ganz zappelig und ungeduldig und voller Vorfreude bin ich.
Das Heimkommen an sich ist ja täglich wunderbar: wir werden erwartet – jemand eilt zur Begrüssung die Treppe runter – wir dürfen ankommen und uns willkommen fühlen.
Aber heute ist es noch etwas spezieller: der Hochzeitstag jährt sich nämlich zum x-x-ten Mal. Auf kleine goldene Kärtchen habe ich notiert was mir dies bedeutet – und nun soll ER doch endlich, endlich, endlich kommen und lesen und umarmen und ...



... huch wenn es doch endlich Abend wäre!



10/1/2007 apropos "mega, giga, tara..."



Am Wochenende, pünktlich zum Dreikönigstag, habe ich von kleinen Händen und grossem Herzen eine schmale, lange Rolle überreicht erhalten – mein Neugierde war aufs äusserste angespannt und die des Patenkindes, der meine Reaktion genauestens beobachtete, glaub auch...



Hunderte von kleinen, ganz dünn geschnittenen Streifchen, sind einzeln und sehr dicht an ein Metallschnürchen geknotet. Dazwischen zieren Glasperlen diese wunder- wunderschöne Schmuckkette.


Ganz herzlichen Dank lieber Viktor, für dieses total schöne und genial zu mir passende Geschenk!

Dieses Werk ist Dir einfach mega gut gelungen und ich staune über deine enorme Geduld und die Ausdauer dieses schöne Schmuckstück anzufertigen!! Ich bin mir nicht sicher, ob ich als 8jährige soviel Energie hätte aufbringen können.
Es hat sich gelohnt – meine Freude darüber ist sehr, sehr gross – grösser als mega – giga ist auch noch zuwenig – „tera“ heisst ungeheuer gross – und das trifft voll zu!