02/3/2010 apropos "DANKE..."

Das vertraute und allseits gut bekannt Sygnet ist wieder zurück!
 
In den vergangenen Wochen ganz gespannt und interessiert den Browser zu starten und gwundrig auf das neue G*oogle-Sygnet zu warten, war auch eine Art "Sport" für mich ;-)
 
 
 
 Ganz herzlichen Dank für diese Vielfalt!

09/1/2010 apropos "Göttin Fama..."

 

Mitten auf der Erde, genau dort wo alle Menschen leben, haust auch die kleine, zierliche Göttin Fama, in einem auf alle Seiten geöffneten Gemäuer aus „tönendem Erz“. Sie hört absolut alle gesprochenen Worte und streut sie weiter aus. Fama ist die Göttin der Gerüchte und des Hörensagens.

 

  • Das Gerücht ist blind, aber es läuft schneller als der Wind. Holland

  • Gerüchte => das älteste Massenmedium der Welt. Jean-Noel Kapferer, Soziologe

  • Der Mensch von heute ist genau so leichtgläubig wie der Mensch des Mittelalters. Neil Postmann, Kommunikationswissenschaftler

  • Was geflüstert wird, wird am leichtesten geglaubt. Simone de Beauvoir, Philosophin

  • Zwei Dinge verbreiten sich rasch: Klatsch und Waldbrand. Zypern

  • Das Gerücht ist immer Grösser denn die Wahrheit. Deutschland

 

Das Berner Museum für Kommunikation zeigt in diesen Tagen eine interaktive Ausstellung zum Thema „Gerücht“.

Die Ausstellungsarchitektur, mit dem Flüsterwald als zentralem Teil, dem kleinen Agenten und vielen Stationen in denen der Gerüchte Mechanismus erlebbar gemacht wird, fasziniert mich enorm.

Weshalb entstehen Gerüchte? Wie funktionieren sie? Wie verbreiten sie sich? Wer nährt sie? Unter welchen Gegebenheiten verstummen sie wieder?

 

«Schon gewusst?»

Gerücht – ein faszinierendes Phänomen

die Ausstellung ist zu sehen

bis zum 4. Juli 2010

im Museum für Kommunikation Bern

 

 

 

 

 

Die sagenhaften Darstellung der moderneren Göttin Fama, motiviert mich zur Gestaltung einer eigenen FamaMarionette – werweiss vielleicht trägt mein nächstes wundersames Fabelwesen ihre Züge...

 

 
Die Bilder zum Thema Göttin Fama habe ich ergooglet...

06/8/2009 apropos "Besuch in kleinem Juradörfchen.."

Ein Lied führen fast alle Schweizer Familien in ihrem Repertoir: Gilberte Gourgenay. Die Grossväter, Urgrossväter und Ururgrossväter singen es mit den kleinen Nachkommen und sorgen so dafür, dass die Hoteliers Tochter aus Gourgenay nie vergessen wird.

Gilberte de Courgenay:

Bi Prunterut im Jura, da het ä Wirt äs Huus,
da luegt äs Meitschi jedi Stund drümal zum Fänschter us.
Und fragsch du dänn d`Soldate, wer ächt das Meitschi sei,
da lüpft es jedem Schwizerbueb sis Herz und au sis Bei.

Refrain:
C'est la petite Gilberte, Gilberte de Courgenay,
elle connait trois cent milles soldats et tout les officiers.
C'est la petite Gilberte, Gilberte de Courgenay,
on la connait dans tout la suisse et tout l'armée.

Sig eine ä Trompeter, sig eine ä Tambour,
sig eine simple Solidat, sie het sie a dr Schnuer,
vom Corporal zum Lütenant bis ufe a Major,
wer het die alli mitenand bim Zipfel und bim Ohr?

Refrain

Und fragsch, was tüfels het si denn, isch die dänn gar so schö?
Ae ba, ich ha scho i dr Schwiz mängs tused schönri gseh,
s`weiss keine rächt wo dra das lit, am Aug oder am Schueh,
doch das isch wurscht, me wird verruckt und singt an einem zue:

Refrain

Und gäb me mir äs Regimänt, ich seiti oh Herrje.
O wär ich doch nu Lütenand und nur i Courgenay.
Was nützed mir all Offizier und über tuusig Ma.
Ich muess bim Herrgott sapermänt ganz öppis anders ha:

Refrain

Und wänn dr Chrieg dänn dure isch und alles heizue gaht
und wänn dr Wirtin ihres Huus leer a dr Strass a staht.
Wer wüscht am Fischter d`Augli us und luegt i d`Ajoia
und trured um die drümal hunderttuusig schöne Ma?

C'est la petite Gilberte, Gilberte Courgenay,
elle cherche ses troi cent milles soldats et tous ses officiers.
C'est la petite Gilberte, Gilberte Courgenay
Elle pleur maintenant pour tout la suisse et tout l'armée.

***

Das damalige kleine Hotel Bahnhof im Juradörfchen Gourgenay, wurde vor ein paar Jahren sorgfältig restauriert. Mit den Fotos an den Wänden wirkt die Gaststätte wie ein kleines Museum für Gilberte Gourgenay.

 

Selbst die papierernen Tischsets zeigen Bilder von Gilberte und den Soldaten aus jener Zeit.


04/8/2009 apropos "auf Zürichs Wegen...)

Zürich – eine Grossstadt mit Charme.

Alles ein bisschen schneller und von allem hat es etwas mehr als in Bern – das ist eh klar.

Der See ist überwältigend uuuund die Aussicht vom Zürichhorn, dem untersten Eck der Seepromenade, aus – ist schlichtweg grandios - bei schönem Wetter, notabene. Doch bevor die Spaziergängerin überhaupt zu besagtem „Zürihorn“ kommt, begegnet sie unterwegs einem Fleckchen ferne Welt: dem Chinagarten.

Die Stadt Zürich bot der Partnerstadt Kunming Hilfe bei der technischen und wissenschaftlichen Umsetzung ihrer Trinkwasserversorgung und der Stadtentwässerung. Zum Dank errichteten Gartenbaufachleute und Handwerker aus den beiden Partnerstädten Kunming und Zürich, diese Gartenanlage in Gestaltung alter chinesischer Tradition, als Geschenk von Kunming an die Zürcher Bevölkerung.

Mir gefällt wie der alte Baumbestand der Promenade ins Konzept miteinbezogen wurde.

Ich geniesse die Stille in diesem Garten, die Harmonie der ganzen Gestaltung und ich amüsiere mich über das Gehabe der alten, dicken Goldfische.

 

Mehr Bilder ...

 

 

 

 


12/10/2008 apropos Stippvisite in München

Viel Zeit mich auf einen Stadtbummel durch München vorzubereiten bleibt mir nicht - schliesslich hat mich der Alltag wieder für sich erobert.  Vier Stunden Fahrt – so viele Plauderstunden mit dem Sohn erhalte ich schon längst nicht mehr täglich – und dieses Wochenende sollte ich gleich zwei mal von diesem Genuss profitieren können – wunderbar.

Zwölf geschenkte Stunden und das Vorrecht einen kleinen Teil dieser fremden Stadt für mich ganz alleine entdecken zu dürfen, beflügelt mich auf eine ganz spezielle Weise.

 

   

Schauen, staunen, stöbern, verweilen, lädele, schlendern, bummeln und einfach da sein und mich treiben lassen ohne festgelegten Ziele und mich beglückender Weise auch noch  von der Sonne verwöhnen lassen – Herz was willst du mehr?

Ein Wohlfühltag für Augen, Ohr und Herz  - nichts tun müssen und alles tun dürfen -

DANKE


14/8/2008 apropos Wurzilla

Auf den Spuren von Wurzilla sind wir neulich durch einen romantisch verträumten Märchenwald geschlendert. Das Entlebuch – so nah und doch so fern unbekannt.

Dort ums Eck sind die Erdmännchen zu erahnen. Nahe dem Erdboden entdecken wir wundersame Spuren. Hier Tannensamen, dort schützende Spinnweben, da eine Vogelfeder, Pilze spriessen aus dem Boden, überall kleinen vierblättrigen Klee, dazwischen helle Steine, etwas weiter eine erloschene Feuerstelle und bei der Waldlichtung einen wunderschönen klitzekleinen Waldsee mit klarem Wasser.


Eine Welt die in mir/dir/uns wie von selbst den Märchenfaden spinnen lässt.

Die Grösseren wollen dieses spezielle Reich für alle gut sichtbar darstellen und haben deshalb einen Märchenpfad aufgebaut. Hier dürfen unsere Zwerge in einem überdimensionalen Spinnennetz schaukeln, in einem Ästehaus wohnen, auf einem Drachen reiten und im Sonnenlicht auf einem Thron sitzen und und und…


Übrigens: 29.-31. August 08 findet in auf Heiligkreuz das biosphären Festival statt. Viele spannende Bands pilgern auf den Berg. Unter anderen treten Sina und zu meiner besonderen Freude auch die Pegasus aus Biel auf – also nichts wie los…

Karte

Anreise: Bern - Entlebuch - mit Bus auf Heiligkreuz