27/2/2010 apropos "Wärme..."

Wärme

 

SIE will, dass ich nicht friere und setzt mich zwischen all ihre Handschuhe -

 

oder packt mich in ihren Wollschal ein...

Dabei hasse ich künstliche Wärme!!! Von Menschen deren Lebenshaltung von Liebe geprägt ist, strahlt jene Wärme aus, die ich mag. Da ist mir wohl und ich brauche weder Schals noch Handschuhe oder Decken. Schliesslich will ich nicht vor lauter künstlich herbeigeholter Wärme ersticken.

 


21/2/2010 apropos "all you need is love...

All you need is love

 

 

 

 

 

Die ganze Welt ist durchzogen

von Adern der Liebe,

von Strömen der Zuwendung,

trotz aller Schreckensmeldungen.

Viele Millionen davon

haben ein dichtes Netz geknüpft,

das uns hält. Wer vertraut, sieht es.

Nichts wird nötig in der Welt gebraucht

wie Menschen, die an Geld und Besitz,

an Ansehen, Ehre und Erfolg,

an Berühmtheit und Sicherheit vorbei sehen können

und die noch einen Blick für die Liebe haben -

die Liebe im Kleinen und Unscheinbaren,

nicht mit der Leidenschaftlichkeit,

die schnell verfliegt, sondern mit der Ausdauer,

an der andere gesunden können.

Weil es diese Liebe gibt,

dürfen wir vertrauen.

Wir dürfen uns hineinwagen in die Zuwendung,

in das Sorgetragen, die Berührung,

den Hautkontakt.

Ulrich Schaffer


14/2/2010 apropos "süchtig nach..."

Süchtig danach... um himmelswillen, was ist „süchtig“ - kaum bin ich hier angekommen, höre ich Wörter deren Begriffe mir fremder sind als die Fremde selbst.

 

Sie sagt „süchtig oder Sucht“ seien alte Wörter für Krank-sein und Krankheit.

 

Kurioser Weise sprechen die Menschen über liebgewordenen Gewohnheiten „von ihrer Sucht nach...„

 

 Als Beispiel zeigt sie mir ihre kleine Artus-Puzzle-Sammlung.

 

An keinem Artus-Puzzle vorbeigehen zu können ohne es zu erwerben, tagtäglich auf ricardo Nachschauen zu müssen ob nicht etwa eines dieser Spiele angeboten würde, Familie, Freunde und Bekannte dazu nötigen aus dem Ausland artusPuzzles mitzubringen - und schlussendlich solange vor der Problemlösung zu sitzen bis alles feinsäuberlich aufgeht – das könnte man in diesem Sinne als Sucht bezeichnen.

Also sei sie süchtig nach Artus-Puzzles... tztztzt

 

 

Eine gute Definition zum Begriff "Sucht" liefert übrigens diese Seite ;-)


12/2/2010 apropos "Ungeduldiges Warten auf Grün..."

Da wo ich herkomme gibt es nichts in der Farbe GRÜN.

An den grünen Segmenten auf dem blauen Planet konnte ich mich deshalb nie genug satt sehen. Immer wieder richtete ich mein Fernrohr dorthin.

 

Jetzt bin ich endlich hier auf diesem sagenumwobenen blauen Planeten mit den grünen Flecken angekommen – uuund alles, aber wirklich a l l e s rings um mich herum ist weiss, weiss, weiss uuund grau statt blau.

 

SIE versucht mich auf den nahenden Frühling zu vertrösten – aber wer, bitte schön, garantiert mir einen Frühling? Stundenlang stehe ich am Fenster. Ausser Schneeflocken, dicht an dicht, sehe ich gar nichts.

 

„Schau doch wiedereinmal ein Bisschen vor deine Nasenspitze “ - hopperla, SIE klingt plötzlich genau so wie der alten Petrus... meine verschüchtert zu IHR blinzelnden Augen weiten sich ...

 

 

GRÜN, GRÜN, GRÜÜÜÜÜÜÜN


06/2/2010 apropos "Neues vom Sternguckerchen bei Wind und Wetter..." 1

Uff, so habe ich mir das doch nicht vorgestellt: erst sitzen wir wohlig warm bei Kerzenlicht in der gemütlichen Stube und schon stürmt SIE ganz unverhofft mit mir in der Hand hinaus ins eiskalte Wetter. Den Schnee will SIE mir zeigen – so als ob ich Schnee nicht schon längst kennen würde. Schliesslich gehörte das Zaubern von Schneesternen zu meiner Grundausbildung. Immerhin brachte mir das Aufbeschwören von feingliedrigen und grazilen Flöckchen, gute Noten im Fach „Freudenbringen“.

 

Huch, der Kälteschock lässt mich fast grantig werden – doch SIE tanzt vergnügt mit dem Fotoapparat um mich herum und freut sich am herrlichen Weiss ringsum.


 

 

Der alte Meister Petrus hatte also doch recht: Schneeflocken können Freudenbringer sein...

Gruss und bis bald, SternErdguckerchen    

   04 Wind und Wetter
 



03/2/2010 apropos "Freundschaft..."

Voller Überraschung – schliesslich ist Weihnachten schon längst vorbei - durfte ich ein Päckli entgegennehmen,

 
und vor lauter Gwunder etwas atemlos, auspacken.
 

Ein alter Freund suchte in einer Genschenkgalerie nach einem absolut zu mir passendem Freundschaftsgeschenk

und wird tatsächlich fündig!
 
 
Ganz, ganz lieben und herzlichen Dank für dieses allerliebste SternErdguckerli!
 
 
Wie gekonnt dieses Engelchen ein Auge zukneifen kann,
um alles noch besser zu sehen!
 
hhhhmmmmm duuuu, ich glaube die für mich stimmige Deutung gefunden zu haben: nur mit einem zugedrückten Auge sehen wir das Wesentliche klar und deutlich.  Wir können so besser fokussieren...