30/12/2009 apropos "Heute schon gespielt? II"

Eine Arbeitskollegin ermunterte uns in einer Z'Nüni Pause zu einem Spiel. Seither ist dieses Spiel zum absoluten Renner in meinem Repertoire geworden.

Das Material ist denkbar einfach: 1m Kette aus dem Bastelcenter und einen Würfel plus eine Liste mit 666 Begriffen.

 

Das Kettenspiel

  • Eine Teilnehmerin der Spielrunde beginnt als Kettenmeisterin.

  • Sie würfelt dreimal, so dass danach eine dreistellige Zahl zur Verfügung steht.

z.B. Erster Wurf 6, zweiter Wurf 2, dritter Wurf 4 => dreistellige Zahl: 624

  • Im Verborgenen sucht nun die Kettenmeisterin auf der Liste nach dem passenden Begriff.

Die Zahl 624 steht für „Schneestern“

  • Nun versucht sie „ Schneestern“ mit Hilfe der Kette möglichst rasch und deutlich darzustellen. Sie bleibt dabei völlig stumm.

  • Die andern Mitspielenden raten und geben laut und deutlich Lösungsvorschläge kund.

Schneestern von E.H.
 
 
Nähmaschine von V.H.

 

Wertungsmöglichkeiten:

Einfache Spielweise

  • Die Mitspielerin die als erste die Lösung in die Rund gab, wird nun selbst Kettenmeisterin.

Schwierigere Spielweise:

  • Erraten gibt für den jeweiligen Spieler und die Kettenmeisterin je 2 Punkte. Wer nach einer bestimmten Anzahl Runden die meisten Punkte gesammelt hat wird zur Oberkettenmeisterin.

Mittlerweile habe ich die erste Liste abgeändert – so kann niemand mehr von den vorderen Spielerfahrungen profitieren ... uuuund eine Variante mit Sprichwörtern ist in Arbeit ;-)

Meine persönliche Liste gebe ich gerne ab.  Bitte per Mail oder Kommentar melden – aproposblog@hotmail.com


14/11/2009 apropos "Heute schon gespielt?"

Mit einem Spiel kann mich jedermann locken. Ganz gewiss werde ich immer und ewig zu einem Spiel bereit sein. Das wissen auch die Gastgeber von neulich. Das gemütliche Zusammensein bei Kerzenschein am Tisch sitzend und einem herrlichen Punsch schlürfend, wurde durch ein Gruselspiel vollends abgerundet ;-)

 

Die Gastgeberin hielt eine, mit einem Küchentuch abgedeckte, Schüssel auf den Knien. Die Schätze daraus gab sie einen um den andern im Verborgenen (unter der Tischplatte) ihrem rechten Nachbar in die Hände – er wiederum reichte den befühlten Gegenstand weiter, so dass dieses grauselig glitschige Ding von Hand zu Hand wanderte. Das Gekreische und die Igitt-Rufe scheuerten natürlich unsere Lust das Ding zu befühlen und zu erraten was nach und nach durch unsere Hände glitt.

 

Schon als der Gastgeber flugs eine Rolle Küchenpapier holte, um sich und später wir alle uns unsere Hände sauber wischen konnten, ahnte ich „Schlimmes“.

 

Obwohl wir nach jeder Runde eifrig rieten um was es sich beim eben Gefühlten handeln könnte, wurden erst ganz zum Schluss all die Gegenstände aufgedeckt. Wir staunten nicht schlecht darüber, wie sich ein angefeuchtetes Wurzelhandbürstchen, eine nasses Stück Schnur, eine quer geschnittene Orangenscheibe, ein vor Wasser triefender Naturschwamm, ein Hämpfelchen gekochter und mit Babyöl beträufelter Hörnli, eine strukturverzierte Metallkugel, und last but not least ein Stück gefrorener Schnee vom letzten Winter, anfühlt.

 

Huch – ich kam so richtig auf meine Rechnung. Diese geniale Spielidee und die wunderbare Spielrunde werde ich lange, lange, lange nicht vergessen.


16/8/2009 apropos "spielen und selber dichten..."

Es ist an der Zeit wieder einmal einen Schwarzen Peter vorzustellen. Dieses mal zeige ich ein Spiel das zum Singen und weiter Dichten anregt.

Zur Vogelhochzeit gibt es zwar schon unzählige Strophen. Im Stegreif entstehen aber noch viel mehr – jede Strophe scheint unweigerlich zur Nächsten anzuregen... versucht es doch mal selbst <);o)

 

 

einzelne Karten hier

 

Ein Vogel wollte Hochzeit machen
in dem grünen Walde.
Vidirallala, vidirallala, vidirallalalala.


Die Drossel war der Bräutigam,
die Amsel war die Braute.
Drodirallala, drodirallala, drodirallalalala.


Der Stare, der Stare,
der flocht der Braut die Haare.
Stadirallala, stadirallala, stadirallalalala.


Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz,
der bracht' der Braut den Hochzeitskranz.
Seidirallala, seidirallala, seidirallalalala.


Die Lerche, die Lerche,
die führt die Braut zur Kerche.
Lerdirallala, lerdirallala, lerdirallalalala.

Der Auerhahn, der Auerhahn,
der war der Küster und Kaplan.
Audirallala, audirallala, audirallalalala.


Die Meise, die Meise,
die sang das Kyrieleise.
Meidirallala, meidirallala, meidirallalalala.


Die Gänse und die Anten,
die war'n die Musikanten.
Gändirallala, gändirallala, gändirallalalala.


Der Wiedehopf, der Wiedehopf,
bracht' nach dem Mahl den Kaffeetopf.
wiedirallala, wiedirallala, wiedirallalalala.



Der Rotschwanz, der Rotschwanz,
macht' mit der Braut den ersten Tanz.
Rodirallala, rodirallala, rodirallalalala.

Rotkehlchen klein, Rotkehlchen klein,
das führt' die Braut ins Kämmerlein.
Vidirallala, vidirallala, vidirallalalala.


Der Uhu, der Uhu,
der schlug die Fensterläden zu.
Udirallala, uidirallala, uidirallalalala.


Brautmutter war die Eule,
nahm Abschied mit Geheule.
Eudirallala, eudirallala, eudirallalalala.


Der Hahn, der krähet: "Gute Nacht!",
da wird die Lampe ausgemacht.
Hadirallala, hadirallala, hadirallalalala.

Frau Kratzefuss, Frau Kratzefuss
gibt allen einen Abschiedskuss.
Kradirallala, kradirallala, kradirallalalala.


Der Kater schleicht ganz still herbei

die Vögel flattern eins, zwei, drei
Vidirallala, vidirallala, vidirallalalala.




26/7/2009 apropos "Ungewollt und unerwartet..."

Nach stundenlangem Spazieren/Gehen/Schlendern/Trotten und zum Schluss einem zünftigem Rennspurt – der Zug sollte partout nicht ohne mich losfahren – schleuderte ich meine Schuhe von den Füssen. Das barfüssige Auftreten bereitete einen gehörigen Stich durch den Ballen des rechten grossen Zehens. War die frisch erworbene Freiheit zu ungewohnt?

Später in der Nacht Verwunderung über den schmerzenden Fuss. So unbeschwert und locker an der frischen Luft liegend hätte er doch wirklich seine Ruhe geniessen können. Stattdessen ein fürchterlich schmerzhaftes Pochen in und um die grosse Zehe. Lockerungsübungen die den Schmerz etwas lindern sollten, liessen sich nicht bewerkstelligen – zu starr der ganze Fuss. Das Nachtlicht leuchtete auf eine dick geschwollene und rot verfärbte Fuss Spitze. Phuuu, war das Spazieren/Gehen/Schlendern/Trotten ungesund für zierliche Füsse?

Bei Tageslicht war dann später eine winzigkleine Einstichstelle zu sehen. Hopperla – da hatte ich vermutlich eine Biene getreten – grosses SORRY an dich du tüchtiges Wesen.

 

Jeweils zum Wochenende präsentiere ich einen Schwarzen Peter aus meiner Sammlung - wenn noch eine passende Story dazukommt, umso besser <):o)

Spieltitel: Bienenleben, Bienenfleiss

Spielart: Biologisches Lernquartett + Schwarzer Peter

Bilder: Ernst Stapelfeld

Text: Hans Klöden / Hans Oschmann, Jena

Verlag: Rudolf Forkel, Pössneck

Erschienen: 1955


16/7/2009 apropos "schwarzer Rabe/Peter"

Der schwarze Rabe gilt ja eigentlich als Pechvogel. In Zusammenhang mit einem alten Kartenspiel, das ich in der letzten Woche ersteigern durfte, jedoch ein vollkommener Glücksbringer – oder so...

Es war Donnerstag, als sich mit einem Knall, fürchterlichem Gestank und einem lauten und anhaltendem TüüüTaaa mein Computer ins Nirwana verabschiedete.

Hopperla,

fassungslos und für den Moment auch sprachlos, sass ich da. Danach extremer Aktivismus – die wohl selbstverständlichste Reaktion auf so einen Knall. Alles musste geputzt, aufgeräumt und geordnet werden – selbst dort wo es nichts aufzuräumen, putzen oder zu ordnen gab.

Und jetzt?

„Jetzt kannst du dich in Ruhe um deine Schwarzer-Peter-Sammlung kümmern.“

Schwarzer Rabe – er passt ausgezeichnet.

  Noch am selben Abend legte mir der Liebste Notebook Prospekte in den Schoss.        Uuund jetzt?

Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines funkelnagelneuen Notebook, auf das ich mich bestimmt für die nächsten 7 Jahre verlassen kann <):o)


26/5/2009 Schwarzer Peter 99 oder so…

Uuund wieder ist ein komischer Geselle bei uns eingezogen. Er brachte mehr als nur seine sieben Sachen mit. Wo finde ich nur Platz für Rollerplaids, Rollbrett, Trotinette, Jonglierbälle, Springseil und und und… wenn er nicht uns alle mit seinem ulkigen Gekicher in Bann gezogen hätte, müsste er wohl oder übel ein anderes Plätzchen suchen – oder so…

 

 

 

 


02/5/2009 apropos "Postgelb..."

23 Tage / 23 Farben => Bild 2

GELB  SONNENGELB  GOLDGELB  ZITRONENGELB  LICHTGELB  HONIGGELB  POSTGELB

Was soll ich heute fotografieren? Aufgeblühter saftiggelben Löwenzahn - langstielige gelbe Tulpen - bereitgestellter Liegestuhl mit gelben Kissen - Wohlfühlzimmer mit gelber Wand - kuschelige gelbe Bettwäsche - moderner, neu aufgestellter Postkasten???

Apropos Postkasten: lange Zeit dachte ich, die Briefeinwurfkästen und die Postfarbe Gelb seien um der Erkenntlichkeit Willen so gewählt. Nie und nimmer dachte ich daran, der gelb gekleidete Götterbote Hermes, der zwischen den griechischen Göttern (u.a. Sonnengott Helios) und den Menschen Nachrichten vermittelte, sei Urheber der seit Jahrhunderten bestehender Postfarbe Gelb… Werte, Sitten und Bräuche halten sich lange.  

Barcelona Park Güell
 
Meine anderen gelben Bilder hier :-)

08/2/2009 apropos "...eine Hand voller Glück..."

Das kleine Mädchen erkennt dieses SchwarzPeterSpiel sofort und weiss von wem ich ihn geschenkt erhalten habe.

An Hand der Felix Bilder lassen sich prima Geschichten erfinden.

Der Kaminfeger ist aber eh der Grösste – schliesslich bringt er Glück in jedes Haus…


05/1/2009 und das soll hässlich sein??

Mit dem Vermerk oder der Entschuldigung dies sei nur ein hässliches Spiel, schenkte mir meine Freundin einen speziellen schwarzen Peter.  

Was ist Hässlich –> die subjektive, wertende, Wahrnehmung eines Ding.

In diesem Fall Bilder verschiedener Automodelle, inklusive eines Wracks, die uns, da wir beide nun einmal wirklich keine Autonarren sind, allesamt nicht sonderlich gefallen.

Ein Junge hingegen würde über dieses Autospiel jubeln und in kürzester Zeit alle Werte und Daten dieser Fahrbarenuntersätze kennen.  Das Autowrack ist in diesem Zusammenhang als „schwarzer Peter“ mehr als nur prädestiniert – einfach genial.

Uuund was bedeutet mir dieses Spiel als Sammlerin?

Einfach genial. Nie hätte ich so ein Spiel selber gefunden! Dieses Spiel bereichert und ergänzt meine Sammlung aufs Allerbeste! Endlich etwas das nicht in mein gewohntes Schema passt  - einfach grandios. Danke vielmals liebe Béatrice.

 

27/12/2008 apropos, endlich, endlich,

endlich durfte ich dieses Bärenhaus dem kleinen Mädchen übergeben!

Es gab kein Auspacken und kein Gwundern – das Bärenhaus stand ganz einfach als integrierte Wohnungsdeko da und konnte auf natürlichste Weise in Beschlag genommen werden…  

 

Alles darin wurde so robust aufgebaut um von kleinen Händchen bespielt zu werden. Gar nichts konnte schief gehen oder krumm raus kommen ;-)

 

Dieses oder Jenes hätte ich noch gerne verfeinert – aaaaber die Vorweihnachtszeit raste mir so rasch davon, dass für Einiges einfach keine Zeit mehr übrig blieb.

 

Gut so – jetzt wird an dem Haus vielleicht immer wieder etwas Kleines verändert und bleibt so eine lebendige Wohnstätte für die Bärenfamilie und ihre kleine Bärenbändigerin und deren Familie  :-)


Ein glückliches neues Jahr wünsche ich Euch allen!


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