28/9/2009 apropos "Heimkehrerin..."

Im Nu mutiert die Touristin zur Heimkehrerin.

Ankommen.

Wann sind Reisende wieder im wirklichen Leben integriert? Wenn das Abschiedsmahl verdaut, die Urlaubswäsche gewaschen, die Küche zu Hause wieder upToDate gebracht, die Ferienfotos überarbeitet, die Mitbringsel verschenkt, die Postsendungen geöffnet, die eMails gecheckt, die befreundeten Bloggs in Augenschein und das Kätzchen begrüsst und zurückgeholt wird?

hhhhmmmm

Innert wenigen Stunden ist dies alles unter Dach und Fach - trotzdem zwinge ich den Alltag, noch ein Weilchen vor der Türe zu warten.


11/9/2009 apropos "die Dummheit ..."

Himmel, ich bin einem unlauteren SMS Anbieter aufgesessen.

Eine Story wie aus dem Bilderbuch.

Ich merkte es nicht einmal, da mein Handy seit Wochen ruht.

Die horrende Rechnung hat mich heute Früh aus meinen Träumen geweckt.

Sieben Mal den üblichen Betrag soll ich jetzt hinblättern. Nicht in meinen kühnsten Fantasiegespinsten hätte ich jemals an Derartiges gedacht.

 

Die Dummheit stirbt zuletzt...

 

Sodeli, zu meiner Entspannung hier Kästners Verse

 


08/9/2009 apropos "Zu Grosi's Zyte"

Unter dem Thema „Grosi's Zyte“ sind in der Kreativgruppe kleine nostalgische Szenen zur Tischdekoration entstanden. Noch in ihren Wohnungen haben die Frauen gestrickt, gehäkelt, Puppenkleider genäht, Frivolitée Spitzen gesucht, fürs Lädeli Ware gebastelt und Einzelne sind sogar zum Einkaufen in die Stadt gefahren, und und und...

 

Es war das zweite Mal, dass ich kleine Szenen gestalten liess. Im letzten Herbst wurden WaldBilder geschaffen. Beide Male gab es einen kleinen, fröhlichen und lauten Tumult vor dem Essen, weil alle zur gleichen Zeit die Arbeiten der Kolleginnen und Kollegen betrachten und kommentieren wollten.

Vielleicht wäre es an der Zeit mir zu überlegen, ob ich jeweils zur Dekorationspräsentation eine kleine Vernissage veranstalten soll <):o) neinein Spass beiseite – mir gefällt unsere schlichte Art wie wir Ding ausstellen.


07/9/2009 apropos "endlich wollen/sollen/können meine..."

Die beiden Feste und alles was damit zusammen gehangen ist, sind gefeiert und weggesteckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich wollen/sollen/können meine FerienUrlaubFreizeitErholungszeitReisezeitMusseRuheVerschnaufpause

RegenerationZäsur vorbereitet werden.

Das Haus auf Vordermann bringen, Betten frisch beziehen, alle Wäsche waschen und bügeln, Post umleiten, Katze in die Ferien schicken, Rasen mähen, Bewässerung für Blumen und Pflanzen einrichten, Familie und Freunde verabschieden, Kühlschrank leeren, Adressbüchlein ergänzen, Akku laden, Fotochip bereinigen, Lesestoff besorgen, Veranstaltungskalender durchwühlen, Reiseroute ausdrucken, Proviant einkaufen, Feriengast - der zum Haus schaut - willkommen heissen, Koffer packen und und und ...

– uff uff uff will ich diesen Stress überhaupt? Bleibe ich nicht viiieeeel liiieeeber zu Hause?

Grosses Glück, dass jemand hier zum Rechten schaut. So fällt der Abschied leichter.


06/9/2009 apropos "Gedankenverloren...."

Nach einem sehr langen Tag - vollgepackt mit zahlreichen Kurzerlebnissen die es zu überdenken gibt - pilgere ich nach Hause.

 

 

Ist schon Vollmond oder doch noch nicht so ganz? Oooder etwa schon vorbei?

 

 

 


04/9/2009 apropos " dabei bräuchte ich nichts dringender als Schönwetter...."

Von ihm finde ich in meiner CD-Sammlung zu allen Lebenssituationen eine passende  Ballade oder ein Lied: Reinhard Mey

Ich steh‘ am Fenster und seh‘, wie der Regen fällt,
Da gibt es kein Zurück, da gibt‘s nichts, was mich hält!
Wenn man keine Hundeseele vor die Türe jagt,
Das ist genau die Art von Wetter, die mir zusagt.
Wenn es Blasen regnet, wenn man in die Pfütze tappt,
Wenn es in den Schuhen quietscht und der Schirm überklappt,
Wenn der Bus mich im Vorbeifahr‘n mit einer Fontäne überzieht,
Dann summ‘ ich stillvergnügt mein Sauwetterlied:

Das ist ein schlichtes und ergreifendes Sauwetterlied
Über den Tiefdruckwirbel Helga, der vorüberzieht.
Ein Lied, das nichts bewirkt und keinen Anspruch stellt,
Das sich nur daran freut, daß der Regen fällt.
Die ganze Botschaft ist: Ich mag‘s, wenn‘s nieselt,
Wenn es tropft und wenn es schüttet, wenn es schifft und pieselt,
Wenn es trommelt oder prasselt, und es ist mir ein Fest,
Wenn es pladdert, wie wenn eine Kuh das Wasser läßt.

Alle maulen, alle meckern übers Wetter, ich nicht,
Wenn das Wetter nicht so wird wie im Wetterbericht.
Ob du meckerst oder jubelst, deprimiert bist oder froh,
Ist völlig wurscht, denn das Wetter kommt sowieso.
Und dann sehe ich es lieber schon als Optimist
Und ich freue mich, daß überhaupt noch Wetter ist.
Und um die Sonne zu mögen, gehört nicht viel,
Aber das Sauwetter zu lieben, ehrlich, das hat Stil!

Das ist ein schlichtes und ergreifendes Sauwetterlied
Über den Tiefdruckwirbel Helga, der vorüberzieht.
Ein Lied, das nichts bewirkt und keinen Anspruch stellt,
Das sich nur daran freut, daß der Regen fällt.
Die ganze Botschaft ist: Ich mag‘s, wenn‘s nieselt,
Wenn es tropft und wenn es schüttet, wenn es schifft und pieselt.
Wenn es trommelt oder prasselt, und es ist mir ein Fest,
Wenn es pladdert, wie wenn eine Kuh das Wasser läßt.

Wenn mein Körper an der Nordseite schon Moos ansetzt,
Fühl‘ ich, wie mich plötzlich etwas nach Mallorca hetzt.
Da lieg‘ ich dann wie tausend links und rechts von mir auch,
Und verseng‘ mir Nase, Hintern, Haxen und den Bauch.
Dann sehn‘ ich dunkle, schwarze Wolken und den Heimflug herbei,
Große, grüne, nasse Wiesen und ich atme frei.
Endlich setzt der Flieger auf, die Erwartung ist groß:
Erst geht die Flugzeugtür auf und der Wolkenbruch los!

Und ich summe mein ergreifendes Sauwetterlied
Über den Tiefdruckwirbel Helga, der vorüberzieht.
Ein Lied, das nichts bewirkt und keinen Anspruch stellt,
Das sich nur daran freut, daß der Regen fällt.
Die ganze Botschaft ist: Ich mag‘s, wenn‘s nieselt,
Wenn es tropft und wenn es schüttet, wenn es schifft und pieselt,
Wenn es trommelt oder prasselt, und es ist mir ein Fest,
Wenn es pladdert, wie wenn eine Kuh das Wasser läßt.
 Reinhard Mey "Das Sauwetterlied"


04/9/2009 apropos "enttäuscht..."

Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

Enttäuscht sein heisst ohne Täuschung sein.

Klar sehen, desillusioniert und realistisch.

Ist dies genau das, was sich die meisten Menschen wünschen?


Die Wahrheit ist zumutbar und vielleicht entwickelt sich daraus eine andere, individuell zum Einzelnen passende Wirklichkeit.

Phantasievolle, warmherzige und verspielte Persönlichkeiten lassen sich nicht einfach so ernüchtern.

 

 

 


02/9/2009 apropos "utopics ..."

Es regnet, es regnet, es regnet seinen Lauf und wenn's genug geregnet hat, dann hört's auch wieder auf...

 klick

Eigentlich wollte ich heute nach Biel fahren um in der Innenstadt gemütlich nach den Skulpturen von utopics zu fahnden.

Alle fünf Jahre zeigen uns Künstler und Künstlerinnen ihre, speziell zu dieser Ausstellung geschaffen, Werk im öffentlichen Raum und grösstenteils sogar unter freiem Himmel.

Weitere Infos hier