Nach stundenlangem Spazieren/Gehen/Schlendern/Trotten und zum Schluss einem zünftigem Rennspurt – der Zug sollte partout nicht ohne mich losfahren – schleuderte ich meine Schuhe von den Füssen. Das barfüssige Auftreten bereitete einen gehörigen Stich durch den Ballen des rechten grossen Zehens. War die frisch erworbene Freiheit zu ungewohnt?
Später in der Nacht Verwunderung über den schmerzenden Fuss. So unbeschwert und locker an der frischen Luft liegend hätte er doch wirklich seine Ruhe geniessen können. Stattdessen ein fürchterlich schmerzhaftes Pochen in und um die grosse Zehe. Lockerungsübungen die den Schmerz etwas lindern sollten, liessen sich nicht bewerkstelligen – zu starr der ganze Fuss. Das Nachtlicht leuchtete auf eine dick geschwollene und rot verfärbte Fuss Spitze. Phuuu, war das Spazieren/Gehen/Schlendern/Trotten ungesund für zierliche Füsse?
Bei Tageslicht war dann später eine winzigkleine Einstichstelle zu sehen. Hopperla – da hatte ich vermutlich eine Biene getreten – grosses SORRY an dich du tüchtiges Wesen.
Jeweils zum Wochenende präsentiere ich einen Schwarzen Peter aus meiner Sammlung - wenn noch eine passende Story dazukommt, umso besser <):o)
Spieltitel: Bienenleben, Bienenfleiss
Spielart: Biologisches Lernquartett + Schwarzer Peter
Bilder: Ernst Stapelfeld
Text: Hans Klöden / Hans Oschmann, Jena
Verlag: Rudolf Forkel, Pössneck
Erschienen: 1955