30/4/2009 apropos "Geschenk für fast unzählige Jahre... "

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 30

Die April2009tasse

Flitterwochen – neinein bei weitem nicht die Ersten – aaaaber vielleicht die Besondersten? Seit vielen Jahren sind mein bester Freund und ich ein verbrieftes Paar. Zur Feier dieses Anlasses hat mich der Liebste vor ein paar Tagen nach …

eingeladen <):o) und so komme ich also zu dieser April2009tasse und das Projekt zu seinem Abschluss.

Vielen Dank den Organisatorin Innen und ein ganz herzliches Tschühüss und bis bald, allen FotografInnen in deren Blog ich mich in den letzten 30 Tagen tummeln durfte. Es hat riesigen Spass gemacht uuuuund Ihr alle werdet mich nicht so schnell los: es gibt schon ein kleine Projekt das mit kunterbuntem Augenzwinkern nach uns allen ruft…

 


29/4/2009 apropos "altes Stück..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 29

Die Hundertjährige

Vor Jahren fiel mein Geburtstag auf einen Samstag: Brocante in Basel. Wie immer zur damaligen Zeit, war ich auf der Pirsch nach schönem altem Glas. Auf einmal hielt ich diese Jugendstiltasse in den Händen – der Händler nahm sie mir wieder ab, denn dieses Prachtstück war schon verkauft.

Ein paar Sekunden reichten um zu merken wer dieser plötzlich aufgetauchte Käufer war :-) Die stürmische Umarmung dort auf dem Unigelände werden glaub weder der Händler noch die Umstehenden vergessen haben – mir jedenfalls tönt ihr Händeklatschen noch immer in den Ohren…
   

28/4/2009 apropos "der Spülmaschine entronnen..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 28

Die Alltäglichen

Seit 28 Tagen warte ich darauf, dass sie einmal alle zusammen der Spülmaschine entkommen. So kurz vor Projektschluss ist es nun endlich soweit: hier posieren sie, unsere Alltagstassen…


27/4/2009 apropos "eine Lebenslange Liebe..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 27

Die Glückstasse

Dieser Blogbeitrag erinnert mich daran, die Geschichte zweier besonderer Menschen, an deren Leben ich als „La Petite“ teilgenommen habe, zu erzählen.

ER würde in diesem Jahr 106 jährig, SIE 94 jährig.

Als Sohn einer früh verwitweten Frau, ist er zusammen mit zwei Brüdern am Jurafuss aufgewachsen. Alle drei Jungs durchliefen eine erste Lehre als Landschaftsgärtner.  Er wollte die weite Welt kennen lernen und absolvierte danach die Hotelfachschule und engagierte sich nach dem in verschiedenen Grand Hotels Europas. Bis zu seinem Lebensende verständigte er sich fliessend in sechs Sprachen. Zur Zeit der Inflation kehrte er wieder Heim. Hier traf er SIE.

Sie stammte ursprünglich aus einem Uhrenfabrikantenhaushalt. Selber lernte sie die Uhrenmacherei, von der Picke auf, in- und auswendig kennen. Sie hatte strenge Lehrmeister und wurde selber zur absoluten Könnerin ihres Faches. In der grossen Wirtschaftskrise vor dem zweiten Weltkrieg, zog sie zusammen mit ihrer plötzlich verwitweten Mutter und den Geschwister in die Stadt am Jurafuss. Dort trafen SIE und ER aufeinander – uuuuund heirateten.

Er kehrte zu seinem Erstberuf zurück und baute die herrlichsten Gartenanlagen. Sie war Chefin in einer kleinen Uhrenfabrik und erlebte/leitete den Aufschwung der Uhrenindustrie nach dem Kriege mit. SIE und ER blieben zeitlebens ein Liebespaar. Ihre beiden, mit grossem zeitlichem Abstand geborenen, Kinder, wurden sozusagen von Schwiegermutter und Mutter aufgezogen. Diese beiden Frauen waren emanzipiert noch bevor dieses Wort in aller Munde war und setzten sich zeitlebens für Gleichberechtigung von Frau und Mann ein. Die Grosskinder wuchsen in diesem Verständnis ganz unbefangen auf. SIE und ER konnten sich völlig in ihren Berufen entfalten. SIE und ER stahlen sich aber zwischendurch immer wieder einwenig Zeit füreinander. Er sah in jungen Jahren die ganze Welt und war nun eher an den heimischen Gebieten interessiert, so dass sie dadurch vor allem die Heimat gut kennen lernte. Die Beiden schalteten zweimal im Jahr Ferien ein – damals glaub eher eine Seltenheit. In seiner Freizeit schleppte er zudem die Kinder per Fahrrad durch die ganze Schweiz. Er erklärte ihnen Flora und Fauna an Ort und Stelle. Als grosser Kenner, Sammler und Züchter von gesundheitsfördernden Kräuter und Pflanzen war er immer mit sehr wachem Auge in der Natur. Für alle Krankheiten und für jedes Weh hatte er die passende Kräutermischung zur Hand.

Er sorgte sich diesbezüglich rührend um seine liebste Frau. Tagtäglich bereitete er für sie einen Krug Kräutertee zu. Immer in der Mischung die ER für SIE als nötig und gut tuend empfand. Sie liess ihm da freie Hand, denn er war der Fachmann.  Eine besondere Eigenart brachte sie selber mit: den Tee trank sie ausschliesslich aus feinem Porzellantässchen, immer mit Untertasse bestückt. Der Teekrug und die Tasse zusammen mit einem zweiten Unterteller für das Teesieb - die Kräuter liessen sie nämlich im Krug zurück - standen immer feinsäuberlich neben dem Spülstein. Wenn ich als kleines Mädchen drüben übernachtete, sah ich auch wie er morgens einen Thermoskrug mit Kräutertee abfüllte, den sie mit ins Geschäft nahm. Auch dort gab es wunderschöne Porzellantassen. Tee aus liebevoll zusammengesuchten Kräutern hat nichts anderes verdient als in zartesten Tassen genossen zu werden. Deshalb leistete sie sich ab und zu ein neues Service, denn Tassen zerschlagen und bringen dadurch Glück ins Leben. Aus dem letzten so erstandenen Service stammt dieses Tässchen. Sie selbst hat jedem Ururenkel eine dieser Tassen geschenkt.

 

Noch etwas: die Beiden nannten sich aus Überzeugung immer beim Vornamen – auch wenn sie mit Kindern und Kindeskindern voneinander sprachen: sie war immer Alice und er immer Françis. So viel Respekt für eine lebenslange Liebe.


26/4/2009 apropos "Flohmarktimpressionen.."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 26

Flohmarktimpressionen

 

 

 

Vieles hat mir gefallen - nichts habe ich mitgenommen :-)


25/4/2009 apropos "etwas eigen..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 25

Die Französin

Sie ist etwas eigen und ich weiss nie so genau wie sie richtig serviert/präsentiert wird…

 

 

 

sodeli, bei dem belasse ich es jetzt <);o)


24/4/2009 apropos "ohne Worte..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 24

Die Dentale 

vor lauter ungerechtfertigtem Geschlotter etwas unscharf...
sonst aber ohne Worte
 

23/4/2009 apropos "alles hat seine Zeit..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 23

Die Erstlingstasse

Sie hält eine längere Pause in einer Schachtel voller Erstlingssachen, diese Tasse. Von seinem Gotti (Patin) als allererstes Geschenk, soviel ich mich entsinne noch ins Frauenspital gebracht, erhielt der Sohn diese Tasse vor vielen Jahren.

Wie gesagt, bewahre ich das Teil jetzt, mit ein paar anderen Dingen aus dieser Zeit, auf für späteren Gebrauch… Zwar freue ich mich schon auf die Zeit in der ich als Grosi Kinder beherbergen kann – dooooch, lieber Sohn, lass dir ruhig noch etwas Zeit <):o))


22/4/2009 apropos "Erinnerungen..."

30 Tage/ 30 Tassen: Bild 22

Die Abschiedstasse

Nur zwei blaue Tassen finden sich in unserem Haushalt – und alle beide sind Abschiedstassen.

Diese hier vermachte mir eine sehr alte Dame kurz vor ihrem Eintritt in die Seniorenresidenz. Sie wollte dieses Tässchen, das sie an eine schöne Lebenszeit erinnerte, in guten Händen wissen. Tatsächlich behandle ich dieses DelfterTässchen wie ein Sammelobjekt und belasse es praktisch immer an seinem Plätzchen in der Vitrine. Beim Abstauben/Spühlen denke ich allerdings auch nach Jahren immer an die mittlerweile verstorbene alte Dame und schicke ihr einen Gruss in den Himmel…

 

21/4/2009 apropos "davonspringen..."

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Die Mitbringseltasse

Mir springt nicht nur die Zeit davon…


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