28/12/2008 apropos "zwischen den Jahren..."

Die letzten zwölf Mondmonate sind vorüber. Mit dem Aufstieg in den Münsterglockenturm an Heiligabend und dem anschliessenden Familienweihnachtsfest,

 

fing die Zeitspanne von 12 Tagen respektive der 12  Rauhnächte – hin zu den nächsten Mondmonaten – an.

Rauhnächte dauern jeweils 24 Stunden – von Mitternacht bis zu Mitternacht. Die Rauhnächte stehen ausserhalb der Kalender und loten die Zeit vom Ende des Mondkalenders bis zum Beginn des Sonnenkalenders aus. Während der Zeit der Rauhnächte  tritt häufig Übersinnliches hervor. Kein Wunder, dass die Orakel in diesen Tagen vermehrt befragt werden. Zinngiessen, Patiencelegen, Tarotkarten ziehen oder Losungsworte verteilen ist überall gang und gäbe. Jeder will sich des Segens und des Glücks über seinem Leben im neuen Jahr vergewissern.

Wie auch immer – in der Zeit bis zum Vorabend des Dreikönigstags, kann ich vergangene Projekte abschliessen, Ordnung in meine Zettelwirtschaft bringen, das Haus richten, Briefschulden abgelten und das alte Jahr gänzlich loslassen.

Es bleibt auch Zeit mich in Gedanken völlig auf das neue Jahr einzustellen. Die Jahreszeitenfeste fürs kommende Jahr sind gegeben, die Fixtermine im Berufsalltag längst festgelegt und die persönlichen Feriendaten geplant.

Auf diese Eckpfeiler lässt sich eine Grobplanung fürs neue Jahr aufbauen.Welche Themen begleiten mich durch die bevorstehende Zeit? Gibt es Trends die ich beachten soll? Welches UNESCO Jahr wurde proklamiert? Gibt es kulturelle Jahrestage die mich weiterführen?

Wer? Wie? Wann? Wo? Wie lange? Warum? Weshalb? Wobei? Wozu? Wofür? Welche? Womit? Was?

Noch steht das neue Jahr mit vielen Fragezeichen vor mir und will gelebt werden – Antworten ergeben sich von selbst…

27/12/2008 apropos, endlich, endlich,

endlich durfte ich dieses Bärenhaus dem kleinen Mädchen übergeben!

Es gab kein Auspacken und kein Gwundern – das Bärenhaus stand ganz einfach als integrierte Wohnungsdeko da und konnte auf natürlichste Weise in Beschlag genommen werden…  

 

Alles darin wurde so robust aufgebaut um von kleinen Händchen bespielt zu werden. Gar nichts konnte schief gehen oder krumm raus kommen ;-)

 

Dieses oder Jenes hätte ich noch gerne verfeinert – aaaaber die Vorweihnachtszeit raste mir so rasch davon, dass für Einiges einfach keine Zeit mehr übrig blieb.

 

Gut so – jetzt wird an dem Haus vielleicht immer wieder etwas Kleines verändert und bleibt so eine lebendige Wohnstätte für die Bärenfamilie und ihre kleine Bärenbändigerin und deren Familie  :-)


Ein glückliches neues Jahr wünsche ich Euch allen!


23/12/2008 apropos alte Mönchsregel für diese Tage

Schnäuze dich behutsam

und spucke nur hinter dir aus

wegen der Engel,

die vor dir stehen


22/12/2008 apropos "Vorher ... Nachher..."

 
 
Ein Fest gehört bereits zur Vergangenheit - andere folgen noch :-)

19/12/2008 apropos Vorweihnachten

Im winterlichen Bern sind wir auf geheimen Wegen zu einem zauberhaften Blumenfenster gestossen.

  

Sich ab und zu statt Essen einen ausgiebigen  Mittagsspaziergang zu gönnen, hebt unweigerlich die Lebensqualität und regt zu so manchen Träumereien an…


10/12/2008 apropos "Grippe oder so..."

Endlich viel tollen und wunderschönen Schnee. In der Pampa muss das eine riesige Pracht sein – Madame liegt im Bett und kann diese Herrlichkeit leider nur vom Fenster aus mustern und kommt um den ganzen Genuss. Aber die Welt klingt von hier aus samtig weich und still und die Baumwipfel verbreiten eine märchenhafte Atmosphäre.

    

Später lasse ich frische Luft und vom nahen Hügel her fröhliche Kinderstimmen – fast wie Strandbadschall – in mein Zimmer strömen.  OKOKOK sobald die Sonne sich wieder hervorwagt bin auch ich wieder fit uuuund dann überlasse ich nicht nur den Kids das Herumtoben im Schnee ;-)

apropos: GrippeImpfung sollte vor der Grippe erfolgen, huch aber auch tztztztztzzz


07/12/2008 apropos Besuch aus dem Walde...

Zu Fuss kommen Samichlous und sein Schmutzli aus dem Bremer. Für den störrischen, schon bejahrten Esel ist’s zu kalt – der bleibt zu Hause im Stall. Samichlous kann sich noch nicht zu einem Rentier entschliessen, schlussendlich muss er auf die Sauberkeit der Stadt achten – oder hat schon jemand einen Nikolaus gesehen, der mit einem Besen feinsäuberlich die Hinterlassenschaften seines Rentiers zusammenwischt? Neinein auch ein zweiter Schmutzli, der alles aufputzt, liegt nicht drin.  Auf den fehlenden Schnee angesprochen, schüttelt Samichlous bedauernd den Kopf – Frau Holle kann sich nicht mit Petrus einigen und in diesen Streit zwischen den beiden Wettermacher mag er sich nicht auch noch einmischen. Schliesslich hat er, der Samichlous, viele andere Sachen zu klären. Als Beobachter von all den Dingen die im Moment in wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Bereichen geschehen, muss er die nötigen Konsequenzen einleiten und hat somit nicht nur mit den Weihnachtswünschen von Kinder und Erwachsene zu tun.

Schliesslich ist er auch Lehrmeister seines Schmutzlistiftes und will diesen im kommenden 3. Lehrjahr zu einem kompetenten Nachfolger ausbilden.

Sehr viel Zeit investiert der Samichlous in seine riesige Sammlung von Advents- und Weihnachtsgeschichten.  Erzählungen von guetzlibackenden Engelchen haben ausgedient. Die heutigen Jugendlichen und Erwachsenen interessieren sich viel mehr darüber, ob Engel einen Bauchnabel haben oder nicht. Es braucht grosses Clousegeschick dem jungen Volk begreiflich zu machen, dass die schönsten, liebsten und feinsten Engel zum Überleben sowohl Herz als auch Bauchnabel brauchen.

Schlussendlich überbringt unser Samichlous jedem persönlich die besten Weihnachtswünsche und verteilt zugleich leckere Chlousesäckli aus der eigenen Werkstatt.


 
Tschühüss Samichlous. Kommst du im nächsten Jahr wieder oder schickst du uns den frisch diplomierten NachfolgerChlous?

Danke vielmals euch Beiden für den herzlichen und sehr anregenden Besuch.

 *****

Im Verborgenen hat die KüchenCrew wunderschöne Chlouseteller vorbereitet. Ganz lieben Dank Euch allen

 


05/12/2008 apropos "schwarzer Peter"

Felix the Cat wird 90 jährig und ist fit wie eh und je. Er will mich glaub zu mehr Bewegung verführen...

 

Danke für dieses Adventstürchen :-)

 

 


03/12/2008 hhhmmmm

Passend zu den gestalteten Engeln gibt es bei uns auch einen entsprechenden Adventskalender. Der heutige Text lautet:

Dann und wann werden Menschen zu Engel füreinander. Dann und wann sind Menschen von Engeln nicht zu unterscheiden. Wir sind nicht immer Engel füreinander. Aber ab und an, augenblicksweise schon. Manchmal sind die Engel rar. Aber manchmal auch kaum zu zählen. Wir brauchen nicht auf die Engel zu warten. Wir können selber Engel sein.

Klaus Reblin

 

 


01/12/2008 Schmunzeln im Advent ...

Zum Adventsbeginn hat mir eine liebe Freundin ein kleines Büchlein mit dem sinnigen Titel „Handtaschenkram“ verehrt.

Ich glaube nicht, dass sie, die Freundin, weiss wie sehr sie den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Nicht weil ich überaus viele Taschen besitzen würde oder eine meiner Taschen das Ausmass besässe sich den halben Haushalt  einzuverleiben – neneee, ganz im Gegenteil: ich liebe kleine schnuggelige Täschchen in denen lediglich für den Geldbeutel, die Digicam, den Lippenstift, das Adressbüchlein, die Schlüssel und natürlich in der rückseitigen Seitentasche ein Pixibüchlein für kleines Mädchen und für die Monatsfahrkarte Platz vorhanden ist. OK OK OK manchmal zwänge ich noch dieses oder jenes zusätzliche Teil hinein. Dann ist aber Schluss. Schliesslich will ich mich ja nicht mit überflüssigen Kilos beschweren. Uuuund ich bin enorm stolz auf meinen überschaubaren Tascheninhalt. Immer und überall kann ich mit einem Griff genau das gewünschte Ding ans Tageslicht befördern. Schlüsselsucherei gibt’s bei mir nicht – meistens nicht – ooooder allerhöchstens siebenmal die Woche – ist doch wenig wenn ich bedenke wie oft ich Türen aufschliessen und wieder zuschliessen muss…

Also stieg ich auch an jenem Abend vor einer Woche mit kleinem übersichtlich strukturiertem Umhängetäschchen in die S-Bahn. Die Billettkontrolle? Ich blieb die Ruhe selbst – schliesslich war die Fahrkarte längst gelöst und befand sich ja wie immer am für sie vorgesehenen Platz. Mit elegantem Schwung beförderte ich eine Handvoll flacher Papiergewusel ans Tageslicht. Zwischen Postkarte von einem Freund, einigen Einzahlungsscheinabschnitten, der Punktesammelkarte von Coop, dem Schein für die Reinigung, dem gebrauchten Kinobillet aus München, dem Reklamebüchlein von Bernadette, dem Pixibüchlein, meinem Schwimmbadabo, einem Brief des Liebsten und einem flachgedrückten benutzten Taschentuch - fand ich nichts. Jedenfalls keine Fahrkarte. Wohl etwas verschüchtert schaute ich auf zum grinsenden Schaffner und verlangte, was blieb mir anderes übrig, einen Bussenzettel. Während er sich genüsslich ans Werk machte, blätterte ich weiter im Wald all der Dinge die ich ja NIE in meiner Handtasche mitführe und fand, oh Glück, zwischen den Seiten des Reklameheftchens, mein Libero…

Leises Kichern aus allen Ecken und Enden begleitete mich zum Ausgang. Ich winkte zurück und versicherte, dass ich nun schleunigst meine Tasche ausmisten wolle.

Und jetzt lese ich also anderen Handtaschenkram… dem von Doris Reinthaler, erschienen im Brunnen Verlag. Es sind 24 Geschichten mitten aus dem Leben – also für mich eine Art Adventskalender. Ob aber jede Geschichte eine eigene kleine Story in Erinnerung ruft – sell isch net gwiss.