29/11/2008 apropos "Jahresabschlusstreff"

Mit einer nächtlichen BOGA-Führung begann ein unvergesslich fröhlicher und stimmiger Jahresabschlusstreff.

Am gleichen Strick ziehen – ganzen Einsatz bieten – transparent führen - Schwierigkeiten lösen – gegenseitiges Wertschätzen: das fügt die ganze Crew zu einem tragfähigen Team durch alle up and downs.

 

Genau das geschafft zu haben, erleichtert vermutlich der Führung die Ablösung aus dem hiesigen Berufsalltag. Sie kann sich des klaren und reibungslosen Übergangs sicher sein.

Das Team weiss um seine Kraft, auch in ungewöhnlichen Zeiten den gestellten Aufgaben gerecht werden zu können.

Auf geht’s in eine andere Zeit, in ein neues Jahr mit frischen Erlebnissen.


21/11/2008 apropos "Premiere..."

Mitzuerleben wie zwei, drei Gäste die sich im Monat für etwa 4 Stunden sozial engagieren, mit schönstem Lächeln und grosszügigster Leichtigkeit die Tischrunde mit Boshaftigkeiten über Beobachtetes/Erlebtes zu unterhalten versuchten, feierte in meiner Karriere Premiere.

  • Reden lassen und dezent weghören?
  • Lächelndes Richtigstellen der einzelnen Situationen?
  • Freundliche Gegenfragen anbringen?
  • Überrascht sein und nachfragen ob darüber die zuständigen Ressortleiterinnen informiert wurden?
  • Veranlassen, dass für den Moment Wichtiges an Ort und Stelle nachgeholt wird?
  • Sanfte Übergänge zu Themenwechsel inszenieren?
  • Zurück lehnen und staunen ob der Art und Weise wie sich Überforderung bemerkbar machen kann?
Es gibt Dinge auf die ich gut verzichten kann...

17/11/2008 apropos "nicht wahr haben wollen ..."

Alles ist OK

Noch nie habe ich mich so wohl gefühlt wie in diesen Tagen.

Trotzdem gibt es Momente mit Herzrasen.

Fragezeichen tauchen auf.

Nichts. Ich kann mir auf nichts einen Reim machen.

Auf was warte ich?

Erwartet mich etwas?

hhhhmmmm

Vor Glück könnte ich die Welt umarmen – der Liebste ist wirklich DER Liebste. Mit dem Sohn gibt es unvergessliche Plauder- und Diskussionsstunden – Bereicherung pur. Die Patentochter darf ich mit einem Ding beschenken das sie sehr, sehr freut uuuuund auch im Job läuft es prima.

Momente mit Herzrasen – für kurze Augenblicke – beunruhigend. Ich bin mir gewiss: es liegt etwas auf der Lauer.

Und jetzt?

Jetzt weiss ich auf was ich die ganze Zeit gewartet habe.

Ich habe mich total erschrocken – und Haltung bewahrt. So gut es eben ging, notabene.

Wie ein Puzzle kann ich nun einen Teil an den Anderen fügen – alles geht auf, alles stimmt, das Bild wird komplett.

Himmel warum habe ich das nicht sofort erkannt? Warum habe ich mich allen diesbezüglichen Gedanken entzogen? Alles lag so deutlich da, ich hätte nur richtig schauen brauchen.

Nicht wahr haben wollen….


12/11/2008 Verblüffend

In diesen Tagen gibt es hunderttausend Kleinigkeiten die ich unter Dach und Fach bringen möchte.

Aaaaber es gibt auch ein klitzekleinwenig Zeit um in Kunstobjekten von Textilkünstlerinnen zu stöbern und es mir dabei so richtig wohl gehen zu lassen…

oooooder auf zu tanken ?

gesehen an einer Ausstellung "Verblüffend" im Stoff-Keller Bern im Sommer 2008  und hier


08/11/2008 Ein grösseres Glück...

Es ist ein grösseres Glück, den anderen glücklich zu machen, sich zu freuen an des anderen Freude. Dass ich Dich durch mein Da-Sein glücklich mache, ist der Sinn meines Daseins geworden.

Otto Heinrich Kühner an Christine Brückner

 

Gelesen in:

Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner „Ich will dich den Sommer lehren – Briefe aus vierzig Jahren“


03/11/2008 apropos "Verzweiflung..."

Immer wieder gelingt es jemandem, mich, die ruhige und gelassene Rinaa, schier zur Verzweifelung zu treiben. Immer wieder auf dieselbe Art und Weise.

Seit Dezeber 07 warte ich jeweils zwei Monate auf die versprochenen Fortsetzungen der Michèle Rothen’s Story – und immer muss ich  mich – notabene alle anderen LeserInnen auch – müssen also wir uns über das vorgesehene Datum hinaus gedulden. Um die unerträgliche Spannung noch weiter aufzubauen, zögert der Verlag die Auslieferung des Schlussexemplars immer weiter hinaus – Ohnmacht macht sich breit…

Nie, nie, nie mehr werde ich mich an einen Fortsetzungsroman  verschreiben!!!

Huch - uuund was produziert nun die Sonntagszeitung? Ein neuer Fortsetzungskrimi von Peter Zeindler wird fortan jeden Sonntag weiter gesponnen. HimmeAundZwirn – kann ich mich nicht mal auf mein dreifaches NIE verlassen? Auf exakt dieselbe Art und Weise bekommt mein Verzweifeln wiederum Vorschub.

Fortsetzungsromane sind für mich das Hinterletzte und eigentlich sollten meine lesesüchtigen Augen sich vor den Erzeugnissen unsensibler und verantwortungsloser Redaktoren verschliessen. Nächstens verschicke ich Therapierechnungen an die Verantwortlichen solcher Machenschaften. Punkt.


02/11/2008 apropos "Hände..."

Im stillen Örtchen einer gepflegten Gaststube verweilend, höre ich das Rauschen von nebenan und  nach einem kleinen Moment auch das Zuklappen der Türe -  weg ist die noble Dame – ohne Hände waschen, notabene.  

Ätzend.

Zum Glück gibt es Papierhandtücher mit denen ich die Klinke öffnen und das gebrauchte Tüchlein mit Schwung in Richtung Korb zurückwerfen kann. Augenblicklich begreife ich weshalb so viele zerknüllte Papiertücher den Boden zieren… Andere merzen also den Ekel vor schmutzigen Türklinken auf dieselbe Art aus wie ich.

Die Hygieneweiterbildung schürt meinen Ekel aufs Äusserste: Wasser und Seife beseitige zwar sichtbaren Schmutz aaaaaber alle Viren und Bakterien bleiben resistent auf der Haut zurück.

Zu Millionen 

Blosses Händewaschen ist sinn- und wirkungslos. Nur reichlich verwendete Desinfektionsmittel sollen wirksam sein – insofern sie 30 Sek. einwirken können…

Das geschenkte Desinfektionsfläschchen passt ausgezeichnet in jedes kleine Täschchen und kann problemlos aufgefüllt werden – hingegen an der Treffsicherheit puncto 'Papierhandtücher zurückwerfen' muss ich noch kräftig üben – ich bleibe daran.

 

 

 

apropos - ich wasche meine Hände in Unschuld ;-) noch immer oft genug - trotz Desinfektionsmittel. Übrigens: die neuen Mittel sind Hautschonend und beinhalten sogar pflegend Stoffe...