30/10/2008 apropos "Wildwoche..."

Der Küchenchef bietet unseren Bewohnern in dieser Herbstwoche einen wilden Menuplan, derweil ich auf anderen Gebieten das Thema weiterziehe. Infowand, Film, Bücher, Jägerlatein, Musik- und Hörbilder uuuund schon im Vorfeld gestaltete die Kreativgruppe eine themenbezogene Grossdekoration für die öffentlichen Räume.

Vom ausgiebigen Blick in verschiedene Waldbücher über das selber erdachte Waldideencluster zum Sammeln von Wald- und Jagdgedichten und dem Einkauf verschiedenster passender Materialien und anschliessend dem intensiven Gestalten und Werken in den Gruppenstunden,  zu Gedankenblitzen mitten in der Nacht und und und - entstand schlussendlich diese Schaukasten Dekoration.

 Neben Gaumenfreuden sind die Bewohner auch in gewisser Weise stolz auf das Geschaffene und sie geniessen die aufrichtigen Kommentare ihrer Kameraden.

  

Die Atmosphäre im Haus ist märchenhaft verträumt und alle sind irgendwie froh, dass zu einer Wildwoche auch Pilzgerichte gehören und die prächtigen Hirsche noch etwas länger im Wald herumspringen dürfen/sollen/können:-)

 

 


29/10/2008 apropos Klöppeln...

Klöppeln

Zuerst als gewöhnliches Hobby, weil ich nicht „wie geklöppelt“ häkeln wollte – wenn schon, denn schon.

Klöppeln

Danach als topp Psychohygiene – zwischen „kreuzen-drehen-schliessen“ liess sich wunderbar den unterschiedlichsten Gedankengängen folgen und manch Gotischerknoten lockerte sich von selbst.

Später als Klöppellehrerin brachte ich einigen Frauen dieses uralte Handwerk bei

 Und jetzt?

Jetzt plane ich einen Arianenfaden neinein nicht zu spinnen – vielmehr zu klöppeln. Mein eigenes Labyrinth soll sicht- und greifbar werden…

Bild: mein aller- allererster absolut eigener gotischer Knoten uuund erstes Foto mit meiner SONY DCS-H10 :-)


27/10/2008 wenn ich das will ...

    
 
 
 
 

Steine auf meinem Weg
kann ich zum Bau von liebevoll gestalteten Kraftorte nutzen -
wenn ich das will...


26/10/2008 apropos "Knoblauch..."

 

Knoblauch soll böse Geister vertreiben und gibt Abwehr allem das einem auffressen möchte...

Der Gemüsekorb beim Kücheneingang ist so zentral placiert, dass gar nichts unbemerkt an den zwei, drei Knollen vorbeiflitzen kann – also stelle ich mich auf eine ruhige und unbeschwerte Zeit ein…


21/10/2008 apropos ...

" Wann immer sich

etwas vorbestimmt

anfühlt, musst du es

besonders hinterfragen.

Und erst mal andere

Wege gehen. Sonst

könntest du es

später bereuen. "

 

Margherita Missoni


19/10/2008 Fust oder Frust ?

„Auf deine alten Tage darfst du nun also doch noch lernen wie in alten Tagen gewaschen wurde“

so grinst der Liebste mich in der überfluteten Waschküche antreffend und den Korb voller brenzlig duftender frisch gewaschener Wäsche aus den Wogen rettend, an.

 „D’Aare isch ja zum Glück ganz nah…“ doppelt der Junior nach.

Ich lasse meine beiden Männer stehen und schaue in Eile nach den Öffnungszeiten von Frust äh Fust…

Waschmaschinen leben länger mit ...


18/10/2008 völlig verblüfft

Verblüfft, erstaunt und verwundert lese ich bei Paulo Coelho eine Aussage die mir aufs absoluteste entspricht.

Diese Aussage steht jedoch dem landläufig Praktizierten völlig entgegengesetzt.

Hhhhmmmm sollte ich Coelho’s Bücher nicht nur als ansprechende Unterhaltungsliteratur wahrnehmen?

 

„ Benutze die Karten nicht, um die Zukunft zu sehen…  Nur die Gegenwart hat Macht über unser Leben. Wenn du aus einem Kartenspiel die Zukunft liest, bringst du die Zukunft in die Gegenwart. Das kann zu schweren Schäden führen: die Gegenwart kann deine Zukunft durcheinander bringen.“ *

Diese Tatsache spricht für sich.

*aus Paulo Coelho "Brida" erschienen bei Diogenes


16/10/2008 apropos ... das Rätsel bleibt verborgen

Symboldosen sind kleine Mitbringgeschenke die ich fürs Leben gerne zusammenstelle. Immer haben sie mit dem Beschenkten zutun und den Wünschen die ich im Speziellen mitgeben will.

In dieser Nacht erhielt ich selber eine Symbolschachtel geschenkt. Einen kleinen Kubus hielt ich in der Hand. Beim Öffnen quollen viele kunterbunte, durcheinander gewirbelte Symbole, die offenbar alle mit Erlebnissen und Gedankenstössen die der Schenkende jemals mit mir teilte, aus der Schachtel hinaus.

Zwischen dunkeln Nebelschwaden wuchsen paradiesische Blumen und Blätter, gaukelten prächtige Schmetterlinge und schwebten Wunderfische. Unaufhörlich umschmeichelte das Dunkel der schwarzblauen und schwarzgrünen Schwaden die anderen, sehr dominanten Gebilde die sich ihrerseits furchtlos den dunklen Vernebelungen näherten und versuchten Blütenstaub an sie abzustreifen.  Ein durchaus passendes Zusammenspiel. Die einen Elemente hoben die Andern hervor. Ganzheit?

„Schau mal… Entsinnst du dich… Das war doch so und so…Gedacht habe ich mir dies, du aber hast es so interpretiert… “ wie in einem schnell durchgespielten Film  tauchten die verschiedensten, uns verbindenden GedankenSequenzen auf. Mittendrin ein zusammengerollter, mit Goldschnitt versehener weisser Notizzettel. Ein handschriftlich festgehaltenes Rätsel sollte mich zum Schenkenden führen.

Während ich das Rätsel entziffern wollte, erwachte ich. Ich träumte so bunt und enorm plastisch – doch das wichtige Rätsel bleibt weggewischt.


14/10/2008 apropos "Mitte"


Gemächlich

Zeit auskostend

architektonische Hüllen entdecken

die mich wohltuend umgeben

München

 


 


13/10/2008 apropos Tag des Labyrinths

Zusammen mit fünf sehr alten Damen gedachten ich heute, am 13. Oktober, des Internationalen Tag des Labyrinths.

Sterne fallen selten vom Himmel. Auf der Erde braucht es Eigeninitiative und Ausdauer. Überall auf der Welt vollbringen Frauen grosse Leistungen und spinnen den Lebensfaden weiter. Labyrinthe erinnern uns an sie.

 

Zum Thema empfehle ich diese Website und das Blog dazu.


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