30/9/2008 apropos... heute Abend auf sf.tv1

Sensationell was im Augenblick auf sf tv abgeht -

 

neinein nicht musikalisch, da gibts natürlich bessere Varianten, aaaaber das was das Herz berührt und vorallem die Vielfalt des Publikums die durch diesen Event erreicht wird, ist schlichtweg grandios. DANKE sf.tv

arte überträgt life 


29/9/2008 apropos "Entschlossenheit..."

„Notieren Sie zehn absolut reale und erreichbare Dinge zu denen Sie echt entschlossen sind.“ *

Zehn Dinge. Entschlossen – Himmel, im Moment habe ich mich zu EINER Lebens verändernden Sache entschlossen. Ich kann doch nicht eine Auflistung von zehn Dingen machen nur weil zehn Dinge verlangt werden. Ob es auch gilt, zu diesem einen Ding zehn dazugehörende Veränderungen aufzulisten? OK, das sollte ich schaffen. Ein bisschen daneben komme ich mir aber schon vor – schliesslich steht immer noch nur der eine Entschluss da.

„Überprüfen Sie Ihre Liste und streichen Sie all jene Dinge zu denen Sie ein zwiespältiges Verhältnis haben d.h. alle ich-sollte-wirklich-einmal Dinge“ Wenigstens muss ich nun nicht die an den Fingern herbeigezogenen Entschlossenheiten ausradieren.

Jetzt streichen sie all jene Ding weg, die Sie wirklich noch gar nicht hätten tun können z.B. eine gute-Grossmutter-sein wenn Sie noch gar keine Enkel haben. Ich kichere leise vor mich hin - auf diese Idee wäre ich noch nicht gekommen. Immerhin kann ich nun all die Anhängsel meines Entschlusses wieder wegstreichen.

„Steht noch etwas auf Ihrer Aufstellung? Ja? Dies sind in dem Fall alles Dinge die Sie gerne tun würden, Dinge von denen Sie denken, dass sie nötig sind. Nichts, aber auch wirklich gar nichts steht da, zu dem Sie wirklich und wahrhaftig entschlossen sind. Sonst wären diese Dings nämlich schon längst erledigt.“

Stille mit einigen Fragezeichen in mir.

„Essen und trinken wenn sie hungrig oder durstig sind, Buch ergreifen und sich in den Lehnstuhl setzen wenn sie lesen wollen, oder Zähneputzen vor dem Schlafengehen, haben Sie ja sicher nicht aufgeschrieben. Warum nicht? Weil Ihre Entschlüsse dazu so unumstösslich fest stehen, dass sie zur Selbstverständlichkeit geworden sind.“

Hopperla – endlich erkenne ich den Unterschied zwischen „etwas wollen“ und „zu etwas entschlossen sein“.

*

* Wortlaut und Beispiele in den kursiven Teilen sind auch von mir, jedoch nach der Inhaltlichen Idee von  Bernhard Moestl in „Shaolin“


27/9/2008 apropos ... Schwalbennester?

Pünktlich sind die Schwalben ausgeflogen.

Wie seit Jahren nicht mehr, haben in diesem Jahr die Schwalben ihr Nester wieder hier in diesen natürlichen Wall gebaut.

 

Vielleicht auch Folge der geglückten Renaturierung der Marsch auf Föhr?

Seit über zehn Jahren kauft der Förderverein "Elmeere" Landwirtschaftsland auf, um daraus durch Verwässerung wieder die ursprünglichen amphibischen Feuchtgebiete zu bilden.

Föhr ist Zentrum des grössten Naturschutzgebietes Europas.

Lebensinhalt und Engagement vieler Insulaner gilt ihrer enormen Naturverbundenheit. Im Kleinen bewirken die Föhrerner Grosses.

Föhrer => Bewohner der Insel,

Föhrerner => Menschen mit tiefen, anfänglichen Wurzeln auf der Insel.


25/9/2008 apropos... das Glück der Erde

 
Alles Glück der Erde,
liegt auf den Rücken der Pferde
...
 
 
apropos: so saftig grün war die Erde auf der wunderbaren Insel Föhr - sie ist mehr als nur eine Reise wert ...

24/9/2008 apropos .... ...... .ein Preis :-)

Na sowas -

ganz überraschend beehrt mich Christa mit diesem wunderschönen Avard.

Herzlichen Dank!

 

So lässt sich nach der Urlaubspause  leicht wieder ein Bloggertrom finden ;-)

Als Avards-Geschenk darf ich nun meinerseits sieben Blogs meiner eigenen Blogroll beehren. 

 

SIEBEN, SIEBEN, SIEBEN, SIEBEN, SIEBEN, SIEBEN, SIEBEN …

uuuiiiiiuiuiuiuiuiiii Doppelnennungen sind unumgänglich ;-)

 

 

 

   

 

 

 

und, und, und... 

... und hier die Avard Spielregeln für die Beschenkten:
1. Der Blogger kann das Logo auf sein /auf ihr Blog downloaden. 2. Er/sie kann die Person von der er den Award bekommen hat verlinken. 3. Sie/Er nominiere mindestens 7 weitere Blogs, 4. verlinkt diese Blogs mit dem Seinen 5. und hinterlässt evtl. eine Nachricht auf den neu nominierten Blogs.

oder so...


22/9/2008 apropos Welttag

Ist nicht jeder Tag ein Welttag? Klar – schliesslich besteht die Welt noch immer…

Weltkindertag

Gestern drehte sich in Deutschland vieles um den Weltkindertag.Vielleicht liegt es genau daran, dass mir über den ganzen Tag verteilt immer wieder Zwillingskinderwagen – samt Inhalt – über den Weg rollten. Szenen mit lachenden, strahlenden, plappernden, am Fläschchen nuckelnden, träumenden und viel zu oft manchmal sogar quängelnden Knirpsen sind mir aufgefallen. Kaum jemals waren Eltern alleine mit ihren Kindern unterwegs. Vielmehr wurden die Kids Mütter von einem ganzen, mehr oder weniger grossen, Tross Geschwistern, Freundinnen, Tanten, Grossmüttern und auch vom Herrn Papa begleitet. Aufsehen erregend und den Samstagstrubel einer Grosstadt noch verstärkend wirkten all diese verschworenen Grüppchen auf mich. Je mehr Leute zu einem einzelnen Kindswagen gehörten, umso weniger Zeit und Aufmerksamkeit wurden den dazugehörenden Kinderchen gegönnt – die Erwachsenen hatten sich ja so viel zu erzählen – selbst das unschönste Geplärre konnte da kaum Einhalt bewirken.

Weltkindertag.

Beim Frühstück im Hotel heute Morgen, schaute sich, einander an der Hand haltend, ein LiebesPaar im Raum nach einem geeigneten Tisch um. Die Beiden strahlten eine wohltuende Ruhe aus. Die Frau trug auf der rechten Seite, der Mann auf der Linken, ein Kind im Arm und auf die Hüfte gelehnt. Das Baby schaute sich interessiert um und das kleine Mädchen summte eine Melodie vor sich hin und wiegte sich im Rhythmus auf Papas Arm. Zusammen, mit den Kindern in die Seite gestützt, holte sich das Paar ein reichhaltiges Frühstück für sich und das Töchterchen.  Das Baby hat wohl schon im Voraus zu trinken gekriegt. Die kleine Familie setzte sich übers Kreuz an einen Vierertisch. Die Kinder hatten die Aufmerksamkeit und die Nähe ihrer Eltern. Er zeigte dem Töchterchen wie es aus einer normalen Tasse trinken konnte. * Das Kind hielt seine Tasse in der rechten Hand, während der Papa seinen linken Arm um das Mädchen legte und mit der Hand der anderen Tassenseite etwas Stabilität verlieh. Derweil versorgte die Mama das Baby mit einer Brotrinde und einem Fläschchen Tee, das für den Kleinen eher als Spielzeug diente. Ohne Hektik, sehr bewusst dem jetzigen Augenblick zugekehrt, frühstückte diese Familie. Das Paar führte die Gespräche in einem normalen freundlichen Ton. Durch die überkreuzte Sitzordnung bezogen sie die Kinder auf selbstverständlichste Weise in das Geschehen mit ein. Sie wechselten ab und zu lächelnd verstehende Blicke miteinander. Ja, es wurde gesprochen. Alles ganz normal, unaufdringlich und eigentlich absolut unauffällig. Das Liebespaar gehörte zueinander und die beiden Kids machten das Ganze komplett. Da waren keine Erziehenden unterwegs – diese Vier waren Liebende.

Weltkindertag.

* weil mich diese Szene in Gedanken noch immer begleitet, habe ich nachträglich präzisiert…


07/9/2008 apropos "Wasser..."

Ohne Wasser kein Leben – da sind sich alle einig.

Freude.

Freude ist die Bewässerungsanlage des Lebens.

Lebensfreude.

Ein kleiner Quell von Lebensfreude vermag zu verzaubern und zu bezaubern und Dinge zum blühen bringen.

 

 

  

Absolut gar nichts vermochte gestern das Lebens Wässerchen zu trüben. Solche Momente geben erfrischende Kraft fürs Weiterschwimmen :-)

uuuund ab geht es auf die Insel... 


03/9/2008 apropos "der Schreiberling..."

Früh, viel, viel zu früh am Morgen musste ich mich auf den Weg machen. Der Liebste brachte mich zum Bahnhof und ganz knapp erreichte ich den einfahrenden Zug.

Platsch voll – wie im Alltag üblich – und doch war ein Vierercupé nur von einem einzigen Mann besetzt. Ups – was sollte das? Warum setzten sich die Leute nicht zu diesem jüngeren Mann?  Weil er neugierig den Kopf reckte um über die Sesselreihen zu schauen und er unweigerlich den Eindruck weckte um alle Ecken sehen zu können? Niemanden verschonte er mit seinen raschen Blicken. Suchte er nach jemandem? Der freie Platz kam mir gelegen und nach einem rhetorischen „ist’s erlaubt“ setzte ich mich, ohne eine Antwort abzuwarten, auf den äusseren Sessel. Der Mann schrieb eifrig mit Bleistift ein paar Worte auf eine kleine weisse Karte – schaut sich weiter ausgiebig um und notierte sich wieder einiges. Hielt er sich mit dieser auffälligen Beobachterei die Leute vom Hals? War der Typ hier bereits allseits bekannt? Ein Privatdetektiv konnte es unmöglich sein – sein Gehabe war zu Aufsehend erregend. Ein nach Aufmerksamkeit heischender Psychopath oder ein Voyeur? Nene diesen Eindruck hinterliess er bei mir eigentlich nicht. Viel eher tippte ich auf einen Lehrer, der im Vorfeld zu einem Beobachtungsauftrag für seine Schüler, realitätsgetreu das Feld analysierte. Grins. Oder doch ein Schriftsteller der nur im grossen Getümmel spannende und interessante Ideen entwickeln konnte oder auf der Suche nach dem Erscheinungsbild seiner Protagonisten war?

Vielleicht aber war dieser sympathische Kerl ganz einfach ein Blogger, beschäftigt mit seinen täglichen Beitrag zu Reihe „Morgens früh um sieben“. Noch bevor ich mich schlüssig für eine der Varianten entscheiden konnte, führte mein Weg aus dem Zug hinaus in mein eigenes Tagwerk. Keine weitere Sekunde verlor ich mehr an diesen seltsamen Schreiberling.

Erst jetzt tauchte er wieder auf – sein verschmitztes Lächeln und seine scheulosen, jede Kleinigkeit wahrnehmenden, Augen und die Bleistiftspitze die lautlos über kleine weiss Kärtchen glitt.

hhhmmmm, wie lauten wohl seine Keywords?


03/9/2008 apropos "warten..."

 

 

Warte niemals

           bis du Zeit hast.

aus China

 

 

 


01/9/2008 apropos: terrible semaine

Une vraiment terrible semaine bahnt sich an
uuuund dann ziehe ich diese Karte - soll ich das Leben überhaupt noch erst nehmen?
Ooooder gerade deshalb?

Ok wenn ich alles heil überstehe gebe ich bescheide - noch vor dem Losbrausen auf "unsere" Insel notabene ;-)

 

Karte wie üblich von Judith Bärtschi !!!

 

 

 

Übrigens: in gleicher Weise gibt's auch Engelkarten (sollte ich diese Woche wider erwarten überleben, schenke ich mir die zur Belohnung :-) )