30/8/2008 apropos Wort des Tages: MA*DONN*A

Schon vor einem halben Jahrhundert, im August, wurde das süsse, italienische Einwandererbaby in der Nähe von Detroit geboren. Das quirlige Streetgirl macht sich, knapp 17jährig, auf den Weg in die grosse, weite Welt. Sie singt in/mit verschiedenen New Yorker Rockbands und steht einem Fotografen für eine Akt-Serie, die ihr Taschengeld aufbessern soll, zur Verfügung. Er wird dadurch Multimillionär – sie berühmt, als Sängerin etabliert und nicht minder reich. Sie gefällt sich in der Rolle als Mäzenin junger Talente, versucht sich im Filmgeschäft und stürmt die internationalen Hitparaden. Für uns alle unvergesslich und in den Herzen und Träumen der Männer haften bleibend, ihr, unverwüstlich in Metall gebundener Fotobildband, s*ex.
Heute Abend stellt sie auf dem Militärflugplatz Dübendorf, unter Aufsicht von
70 000 Menschen, ihre Talente unter Beweis – da bleibt mir nur zu sagen: Madonna.


28/8/2008 apropos "Ferienreife..."

Seit Anfang Jahr steht der Termin für unseren grösseren Urlaub fest. Dazu bevorzugen wir den Herbst. Da gibt’s keine Zitterpartie ob ja oder plötzlich doch nicht – diese Zeit ist für uns sakrosankt und kann von gar niemandem umgeworfen werden. Hhmmm besser wäre natürlich noch eine Frühbuchung – das Reisevoucher in der Hand gilt allgemein als unumstössliche Ferienzeitversicherung.

Nun sind wir aber keine Frühbucher und die schönste Zeit im Jahr wollen wir nicht schon weit im Voraus verplanen und mit Inhalten füllen.
Grösstmögliche Spontaneität wenigstens in der arbeitsfreien Zeit.

Also wären Camperferien, mit den unbegrenzten Freiheiten die sie beinhalten, eigentlich das Idealste für uns… wenn das Wörtchen ‚wäre’ nicht wär’ – Schlimmeres als auf überfüllten Strassen herumzukurven gibt es glaub nicht. Und die Platzfrage – wochenlang, tagein tagaus, in einer Einzimmerwohnung zu hausen und zu reisen, wäre glaub für uns auch nicht der Born des goldenen Glücks.

Fly and Ray scheint mir eine gute Variante – nur zeitweilig als Kofferziehertouristen zu fungieren wäre, zumindest für mich, annehmbar.
okokok  der Webrahmen müsste zu Hause bleiben, der gross Bücherstapel verringert und das Garderobenausmass gekürzt werden -  und auf die Leinwände würde ich notabene auch verzichten.
Ob allerdings der Liebste grad in diesen ersehnten verpflichtungsfreien Tagen seinen Lesestoff, seine Fotoausrüstung, die Wanderschuhe und sein Fischerzeug entbehren könnte, ist fraglich.

Fazit zu unserer Ferienplanung

  • Um Spontaneität zuzulassen entscheiden wir uns erst kurzfristig für ein Reiseziel.
  • Um den Platzproblemen zu entgehen sehen wir uns nach einem kleinen Ferienhäuschen um.
  • Um grösstmögliche Freiheit zu geniessen reisen wir individuell mit einem eigenen Fahrzeug.
  • Um den halben Haushalt mitzuschleppen fahren wir – trotz flutendem Verkehr – per Auto.
  • Um meiner Sonnenallergie keinen Nährboden zu bieten, wählen wir den Herbst und den Norden als Reiseziel.
  • Um frischen Wind um unsere Nasen ziehen zu lassen, geht es an einen für uns noch unbekannten Ort.

Um uns Wohlzufühlen, Neues zu entdecken, nicht alltägliche Erlebnisse zu geniessen, den Hobbys zu frönen, Weite zu spüren, den Boden unter den Füssen zu behalten und Zeit für die Zweisamkeit auszukosten, wählen wir Föhr als ‚unsere’ Insel.

Foto bei VERDIER 


25/8/2008 apropos "der neue Kappelmeister..."

Ein neuer Kappelmeister führt seit heute den Reigen meiner Schwarzer Peter Spiele mit seinen Taktstock an.


Er stammt aus den vereinigten Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabriken und hat vermutlich schon Einiges erlebt und mitgemacht bevor er in der Berner Pampa landete
Aus einer Edition von 3000 Stück ist er der Vierte – so also immerhin gewohnt anzuführen…

Naja, für mich selber spielen die Editionszahlen eigentlich keine Rolle. Auch nicht, dass er schon als ein antikes Exemplar gilt. Für heute ist er mein allerschöööönster Schwarzer Peter – bis – naja, bis er vom wiederum Neusten abgelöst wird – so ist das in dieser Sammlung: jeder hat die Chance zeitweilig der Schönste zu sein…


24/8/2008 apropos

Die wichtigen Dinge im Leben

geschehen nie zufällig!

 

 

 


21/8/2008 apropos "gugele..."

Nachdem ich heute Nacht alle Schlafgelegenheiten unseres Haushaltes genutzt habe und mich nirgends richtig wohl fühlte, komme ich mir jetzt beinahe vor wie eine Prinzessin auf der Erbse…

Bilder ergo*oglet
? kommt vom Berndeutschen Wort "gugle oder gugele" ? => fröhlich lachen

apropos: mir ist das Gugele noch nicht vergangen - dazu braucht es mehr als eine fast schlaflose Nacht... ;-)


19/8/2008 apropos "Augen im Kopf..."

Ein Mitarbeiter beging einen grossen Fehler.
Alle erwarteten vom Meister eine exemplarische Strafe für den Übeltäter.
Als nach einiger Zeit noch nichts dergleichen geschah, machte man dem Meister Vorwürfe: "Wir können nicht übersehen was da geschah - schliesslich haben wir alle Augen im Kopf."
"Ja" erwiederte der Meister "und Augenlieder."

nach Anthony de Mello

... und hier gibt's ein passendes Bild dazu :-) 


17/8/2008 vom Wünschen

Ein langjähriger Familienfreund hat heute von einer Silberhochzeit erzählt: sie 49 er 51 jährig. Zwillingssöhne und eine Tochter, die jetzt allesamt mitten im Studium stecken, hat das Ehepaar aufgezogen – rundum eine glückliche und zufriedene Familie.
Zum grossen Fest der Beiden sei, ungeladen doch herzlich willkommen geheissen, eine Fee erschienen. Als Geschenk habe sie Wünsche mitgebracht – zwei Wünsche als Bonus für 25 Jahre wacker durch gestandenen und zum grossen Teil sogar genossenen Familien- und EheAlltag.

Die Jubilarin wusste sofort was sie sich wünschte: zusammen mit ihrem Ehepartner noch einmal Flitterwochen auf Hawaii erleben – das wäre für sie das Grösste.
Schwups – der Wunsch ging Augenblicklich in Erfüllung und die Beiden erlebten wunderschönste Ferien zu zweit.

Zurück im Alltag hatte nun auch der Ehemann einen Wunsch frei. Er wagte es kaum zu sagen nach dieser herrlichen Zeit auf Hawaii: trotzdem konnte er es sich nicht verkneifen seinen verwegenen Wunsch zu äussern: eine dreissig Jahre jüngere Frau wäre einfach toll – und Schwups im nächsten Augenblick war er einundachzig.


16/8/2008 apropos Little Boy

Little Boy ist ein kleiner blonder Junge – nicht ruhiger, nicht quirliger als die andern Jungs in seinem Alter. Wie für das kleine Mädchen hab ich auch für ihn immer wieder ein Pixi in meiner Tasche. Bei lustigen Geschichten fragt er nach dem „Bhaltis“ fürs Büchlein - die Lehrreicheren überlässt er gerne mir ;-)

Ab und zu bringt Little Boy mich mit einer kleinen eigenen Story zum Staunen. Eigentlich hätte ich längst diese Geschichtchen aufschreiben sollen. Nun kommt er mir zuvor: er kennt nämlich bereits alle Buchstaben und reiht sie sinnvoll zu Worten und Sätzchen aneinander. Hin und wieder flattern seine kleinen Briefgeschichten in meine Stube.

„Zwei Schmetterlinge sind im Garten.
Sie spielen zusammen Verschteckis.
Der rote Schmetterling versteckt sich in den Rosen
und der andere Schmetterling muss ihn suchen.
Er muss lange suchen bis er ihn findet.
Sie spielen nocheinmal.
Jetzt muss sich der gelbe Schmetterling verstecken.“ von TJB

Auf meine Frage wo sich denn der gelbe Schmetterling verstecken will, sagt Little Boy: „He dänk i de Sunneblueme, isch doch klar – aber das ma-n-i etz nümm schriibe“


15/8/2008 apropos LA VIE EN ROSE

 

 

Zelebrierend das Ende der wunderbaren Feuerwerk-Blumensträusse aushalten und dabei an all die Lieben allerbeste Gedanken senden


14/8/2008 apropos Wurzilla

Auf den Spuren von Wurzilla sind wir neulich durch einen romantisch verträumten Märchenwald geschlendert. Das Entlebuch – so nah und doch so fern unbekannt.

Dort ums Eck sind die Erdmännchen zu erahnen. Nahe dem Erdboden entdecken wir wundersame Spuren. Hier Tannensamen, dort schützende Spinnweben, da eine Vogelfeder, Pilze spriessen aus dem Boden, überall kleinen vierblättrigen Klee, dazwischen helle Steine, etwas weiter eine erloschene Feuerstelle und bei der Waldlichtung einen wunderschönen klitzekleinen Waldsee mit klarem Wasser.


Eine Welt die in mir/dir/uns wie von selbst den Märchenfaden spinnen lässt.

Die Grösseren wollen dieses spezielle Reich für alle gut sichtbar darstellen und haben deshalb einen Märchenpfad aufgebaut. Hier dürfen unsere Zwerge in einem überdimensionalen Spinnennetz schaukeln, in einem Ästehaus wohnen, auf einem Drachen reiten und im Sonnenlicht auf einem Thron sitzen und und und…


Übrigens: 29.-31. August 08 findet in auf Heiligkreuz das biosphären Festival statt. Viele spannende Bands pilgern auf den Berg. Unter anderen treten Sina und zu meiner besonderen Freude auch die Pegasus aus Biel auf – also nichts wie los…

Karte

Anreise: Bern - Entlebuch - mit Bus auf Heiligkreuz 


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