31/5/2008 Bescheidenheit ist eine Zier, aaaaaaber

Seine Mama war völlig überrascht, dass ich von der Briefmarke wusste.

Trifft das Wort vom Künstler Prophet der nirgends weniger als in der eigenen Familie gilt, auch in diesem Fall zu?
Neinein Mütter sind doch von Natur aus eine besondere Spezis: ihr Stolz den Kindern gegenüber ist schier grenzenlos. Deshalb ist es wohl so, dass Mama die Arbeit des Sohnes insgeheim sehr zu schätzen weiss.

Bescheidenheit ist zwar eine Zier doch viel wohler, aufrichtiger, gefreuter und lustvoller ist es ohne ihr!

Max Spring, ich als Aussenstehende bin total stolz darauf dich und deine Geschwister, seit ewigen Zeiten zu kennen und zu sehen mit welchem Erfolg und vor allem in welcher Weise ihr drei dem Leben begegnet uuund wie ihr euch in dieses Leben aktiv einbringt!


31/5/2008 apropos zu früh fürs Fest

zu spät für tolle Fotos
deshalb nur dieses Web-Cam-Bild für alle nicht Berner
als Gluschtigmacher fürs Fest...
tschühüss bis später!

28/5/2008 Was sollen sie bedeuten?

Der Zufall spielte mir heute diese kleinen, reich geschmückten und zierlichen Messing Figürchen in die Hand.

 

Sie haben alle alte Namen wie: Josua, Semadar, Tamar, Abraham, Sarah, Rahel, Deborah, Salomon und Abasveras.
Diese Figürchen geben mir Rätsel auf. Handelt es sich dabei um Spielfiguren? Gehören sie zu einem fremden Kult? Sind es Ritualgegenstände? Was bedeutet ihre Symbolik? Sind es Abbildungen grosser Statuen und somit kleinen Souvenirs?

Weiss jemand von Euch Lesern darüber Bescheid und kann mir etwas Licht ins Dunkle bringen? Danke vielmals.


26/5/2008 Am Wegrand

 
 
 
 

25/5/2008 Happy Birthday Herr Frutiger

In den klitzekleinen Hosentaschenfahrplänchen nach einem stimmigen Kurs nach Winterthur zu suchen, ist für zusammen gekniffene Augen Schwerstarbeit. Unwillkürlich fällt mir der gestern gelesen Bund Beitrag über Adrian Frutiger ein. Ihm verdanken wir die Lesbarkeit kleinster Einträge in Fahrplänen und Telefonbüchern. Seine Frutigerschrift lässt uns schon von weit her die Beschilderung auf Autobahnen erkennen.

Adrian Frutiger gilt in der grafischen Fachwelt als Vater der modernen Schriftbilder. Modern und innovativ ist der 80jährige Künstler. Halt: er will nicht als Künstler genannt werden, denn er führt kein Bohemienleben. Vielmehr arbeitet er akribisch präzise, in mathematischer Weise auf Rhythmus und Ausgewogenheit der Flächenfüllung und Leerräumen der einzelnen Buchstaben im Kontext zum ganzen Schriftsatz achtend. => Angewandte Kunst.

In diesen Tagen erscheint sein neuestes Buch „Symbole“ bei Haupt.

Unter anderem veröffentlicht Adrian Frutiger darin auch seine eigenen Symbole zum Lebenszyklus LEBEN – LIEBE – LEID. Für mich selber wird Frutiger gerade durch das Gestalten dieser, aus dem Oval entwickelten Symbole zum Künstler im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich bin beeindruckt von der Sinnigkeit und der enormen Sinnlichkeit in der er die verschiedenen Lebensbereiche symbolisiert.
Happy Birthday Herr Frutiger, gute Gesundheit und einen Lebensabend in dem Sie sich am eigenen Tun und Lassen so richtig erfreuen und darin Kraft schöpfen können, wünsche ich Ihnen von Herzen!

Begegnung, Entzückung, Hingabe

nur drei Symbole aus einer langen Reihe...


23/5/2008 Wie von Zauberhand

Diese drei Rosen erfreuen mich seit dem 3. Mai unaufhörlich.
Ein wahres Mirakel mitten im ganz gewöhnlichen Alltag...

 

 


20/5/2008 Ich bin todsicher

Rasant nimmt das Tram seine gewohnte Kurve beim Zytglogge.
Ungewollt schlittere ich in Richtung des einzigen von einer schwarzen Aktentasche besetzten und somit fast freien Sitzplatzes einer Zweierbank. Hurtig zieht der in vornehmem Schwarz gekleidete Herr die besagte Tasche zu sich und murmelt: „setzen sie sich bevor sie mir noch vor die Füsse stürzen.“
Ich bin todsicher der Typ ist Anwalt.
Wem sonst würden sich in Blitzesschnelle all die Konsequenzen, die mein Sturz für ihn haben könnte, plastisch vor Augen geführt? Wer sonst ist sich voll bewusst, welche Folgen das Besetzen eines zweiten, notabene unbezahlten, Sitzplatzes im vollbesetzten BernerTram, nach einem Unfall unmittelbar vor seinen Füssen, für ihn nach sich ziehen könnte?
Niemand anderem als einem Anwalt!
Vermutlich fürchtet er meine Schadensklage in Millionenhöhe und bietet mir deshalb kurz entschlossen den mir zustehenden Sitzplatz an.

OK OK OK dieser Sitzplatz hätte auch der älteren Dame nebenan oder dem jungen Mann mit den beiden Krücken oder seiner schwangeren Begleitung oder noch vielen andern zugestanden – nur hatte die alle nicht das Glück zu schlittern und beinahe zu verunfallen…


18/5/2008 Apropos Zufall oder zugefallen?

Eine zweite Sammelervitrine wollte/sollte ich mir schon längst zulegen. Die zu einem Stapel aufgebauten, uralten und unterschiedlichen Köfferchen passen zwar noch immer zu mir. Doch die darin aufbewahrte Spielkartensammlung sehe ich viel zu selten. Wenn ich mich ab und zu mal auf den Boden setze und in den Köfferchen herumkrame ist dies für mich ein pures Vergnügen. Vor Jahren haben wir um jede Kleinigkeit gespielt: wer macht den Abwasch, wer bringt den Müll raus, wer bestimmt wohin wir ausgehen, wer kümmert sich am Sonntagmorgen um das Söhnchen und und und… Seit die wunderschönen Spielkarten für uns alle unsichtbar und picksauber in Köfferchen versorgt sind, kommen unsere Spielereien eindeutig zu Kurz. Also, dem will ich mit einer zweiten Vitrine entgegenwirken!

Unter der Bedingung eine tupfgleiche Vitrine wie bereits im Wohnzimmer steht herbeizuzaubern, stimmt der Liebste meinem Ansinnen zu.

Huch – meine Vitrine hab ich mir schon vor vielen, vielen, vielen  Jahren beim grossen gelbblauen Riesen erworben. Chancenlos stehe ich vor einer riesigen Auggabe. Aber wenn ich eine gleiche Vitrine haben soll, dann kriege ich die auch!

Schon im Morgengrauen klinke ich mich bei ricardo ein.

Um 22.11 Uhr des Vorabends – also zur selben Zeit da ich mit Bestimmtheit meinem Vorhaben bejahte  - stellte eine Baslerin meine die blaue 10 Jahre alte Vitrine als Angebot in ihren ricardoAccount!

Bieten – 10 Tage warten – abholen => glückliche Rinaa-SchwarzerPeter-Spielrunde

Zufall oder zugefallen?


17/5/2008 apropos "echte Trouvaillen"

Zum Wilhelm-Busch-Jahr, sein Todestag jährt sich heuer zum 100. mal, suchte ich ein Buch ohne die bekannten Lausbubengeschichten von Max & Moritz und Co.

Von echten Trouvaillen verfolgt, stiess ich auf den kleinen aber feinen Kindermann Verlag.
Barbara Kindermann publizierte vor ein paar Wochen den von Klaus Ensikat auf eindrücklichste Weise illustrierten Bildband „Es sitzt ein Vogel auf dem Leim“. Wilhelm Busch erfuhr hier nun wirklich alle Ehre – in den Tuschzeichnungen wurden nicht nur Gedichte illustriert. Vielmehr durchwandert der grosse Meister selber, in unterschiedlichen Lebensaltern, dieses fabelhafte Werk.

Kinder, Wilhelm Busch Liebhaber und Bilderbuchsammler finden hier zu gleichen Massen ein bezauberndes und für sie wertvolles Buch.

Den kleinen Verlag „Kindermann“ entdeckt zu haben ist für mich selber wirklich himmlisch. Die Verlegerin und Autorin Barbara Kindermann veröffentlicht klassische Literatur in mannigfachen künstlerischen Illustrationen und achtet auf rundum einzigartig schöne Bildbände. Jedes Buch in Halbleinen gebunden, sorgfältig und wunderschön gestaltet, wie schon erwähnt einzigartig illustriert, mit hochwertigem Print: die ganze Buchreihe lauter Kleinode auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

Zum Buch
Titel: Es sitzt ein Vogel auf dem Leim ...
Autor: Wilhelm Busch
Illustrator: Klaus Ensikat
Verlag: Kindermann Berlin
Reihe: Poesie für Kinder (Sonderband)
ISBN: 978-3-934029-29-3

32 S., 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband matt kaschiert
Fadenheftung, durchgängig 4-farbig
sFr 27,80

16/5/2008 apropos "Erinnerungsschub..."

Vor ein paar Tagen konnte ich voller spannender Freude und mit vielen kleinen Schmetterlingen im Bauch, ein kleines antikes Schächtelchen voller uralter Papier-Anziehpüppchen ersteigern. Huch, diese Trouvaille liessen mein Herz schneller schlagen – warme Kindheitserinnerungen stiegen auf.

Die Babysitterin meiner Kindheit, ein grosses Mädchen, das noch nicht der Schule entwachsen war, brachte eine schmale Kleiderschachtel voller Papierpuppen, samt reichhaltigen Garderoben, mit zu ihrem Hütedienst. Notabene viel moderner angezogen als die jetzt ersteigerten Püppchen, aaaaber nicht minder spannend und mit so vielen Accessoires wie ich mir nur träumen konnte.
Wir beide, das ältere Mädchen und ich kleines Stümpchen, waren ausgiebig ins Puppenspielen vertieft. Das grosse Mädchen erfanden die herrlichsten Geschichten. Wir achteten überhaupt nicht auf die vergehende Zeit und erschraken fürchterlich als uns die heimkehrenden Eltern weit nach Mitternacht in der Stube überraschten. Mama zeigte Verständnis und verfrachtete uns ohne viel Traraa ins Huli. Ich nehme an, die Träume waren süss, denn als ich die besagten Papierpüppchen auf der Auktion erblickte, überkamen mich sofort gute und warme Gefühle.

Jetzt halte ich also wieder einmal ein sehr passendes Anschauungsmaterial für meine älteren Damen in Händen. Damit lässt sich sicher auch mit ihnen prima in frühen Erinnerungen kramen. Diese einfache Art von Barbiepuppen kannte man in den 20er und 30er Jahren nämlich aufs Beste.
Mit meiner neuen Vorliebe für Papierpüppchen bin ich nicht alleine. Im Väinöla-Blog entdeckte ich heute einen entsprechenden Beitrag und dazu einen phantastischen Link zu einer Schwedischen Papierpuppensammlerin. Unter all ihren Labels zu stöbern lohnt sich sehr!

Was mir doch immer wieder zufällt mit dieser Bloggerei, sagenhaft! Vielleicht gibt es ja sogar hier in der Schweiz Leute, die solche Anziehpüppchen noch kennen?


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