30/8/2007 apropos Grau in Grau

Grau in grau noch immer.


Nur ganz allmählich verfärbt sich der Himmel

und wird …

blau?

 


29/8/2007 apropos ... Kleiderschrankstöckchen

Frau Jette von Zwilobit fragt nach meinem Kleiderschrank, oder besser ausgedrückt: nach dem Inhalt meines Kleiderschrankes – ganz ähnlich dem Modestöckchen vor langer, langer Zeit
Reizend wie sich ein Stöckchen vom ursprünglichen Mädchenblog über die halbe Blogszene verbreitet hat. Ein Zeichen dafür in welch jungen Jahren wir Damen uns schon um Mode und ihre Wirkung kümmern und dass dieses Faszination nie, nie, nie vorüberzieht…

Einfach aus der leeren Luft gegriffen entsteht nichts. Deshalb führt mich dieses Stöckchen über die Bücher ähm den Kleiderschrank zum Bloggen – uuund wiederum verliere ich ein Stück meiner Privatsphäre – oder so… aber lange Texte werden eh nur selten gelesen und somit bleibt alles intakt ;-)

Hast Du einen normalen Kasten oder z.B. einen begehbaren Kleiderschrank?
Begehbar natürlich.
OK das Doppelbett, ein Bistrotischchen mit Stuhl und Bücher haben auch noch darin Platz – trotzdem ein begehbarer Kleiderschrank mit allen Schikanen: direkte Beleuchtung zu den Kleidern, ein spezieller Winkel mit Spiegel von oben bis unten, zwei zusätzliche Kleiderständer und Ablageflächen für Accessoires und natürlich ein Schubladenstock für Dessous, Strümpfe etc. Schiebetüren gibt’s natürlich auch – wer will schon Staub auf seinen Kleidern…

Sind T-Shirts darin?
Nein, eigentlich nicht. Auf meiner Seite jedenfalls nicht – kann sein dass der Liebste fürs Joggen das eine oder andere T-Shirt besitzt.

Und wie sieht’s mit den Tops aus?
Damit kann ich dienen – Tops gibt’s in vielfältiger Ausführung. Tops gehören für mich sogar zu den täglich wechselnden Dessous. Apropos: Dessous hätten es verdient, mit einer eigenen Frage in diesem Kleiderschrankstöckchen bedacht zu werden. Was gelten die allerschönsten Kleider wenn die Dessous nicht zum Rest passen? In dieser Hinsicht bin ich so sehr pingelig, dass für mich Dessous nur in einer einzigen Farbe in Frage kommen: nämlich schwarz – vielleicht zu spezieller Abendrobe ein tolles weinrot – auf jeden Fall aber in tiptoper Qualität. Die Materialien – ja die direkt auf meiner Haut liegenden Materialien müssen natürlich sein. Baumwolle, das ist klar und ab und zu etwas Seide. Uuuuuund schön müssen die Teile aussehen, so richtig, richtig schööööön. Die Spitzeneinsätze bügle ich, damit sie meine Haut sanft und weich umschmeicheln. Das positive Lebensgefühl fängt tagtäglich mit den feinen und makellosen Dessous an.

Wieviele und welche Kleider?
Über das WIEVIEL schweige ich mich aus. Schliesslich bin ich nicht mehr so jung um mich noch mit Quantitätsmerkmalen schmücken zu müssen…
Wenn unter „Kleider“ Deux-Pieces und Hosenkleider verstanden werden: ja, in meinem Kleiderschrank gibt es noch immer solche Teile.

Auch Röcke?
Meinen Sie damit Jupes?
Ja auch klassische Jupes sind noch vorhanden.
Als Rock bezeichnen wir in der Schweiz ein einteiliges Damenkleid. In meinem Schrank befinden sich Röcke fürs Theater oder sonstige Festlichkeiten.

Welche Pullover besitzt Du?
Winter- und Schipullis sind vorhanden. In den überheizten Stadthäusern sind wirklich dicke und Wärme spendende Pullover nicht mehr nötig.

Und Westen?
Ja Westen gibt es bei mir eine ganze Menge. Von Samt zu Leinen und grobem Jeansstoffen ist alles vorhanden – sogar einige moderne synthetische Fasern sind mit dabei. Vor ein paar Jahren habe ich mir eine Weste aus vielen weinrot gemusterten Krawatten geschneidert. Ein Teil das ins Auge sticht – oft werde ich von wildfremden Menschen darauf hin angesprochen und eine Handarbeitlehrerin hat mich sogar um Anleitung gebeten und einige ihrer Schülerinnen haben sich ans Zusammenschnurpfen vieler Krawatten gewagt – uuuund wie der meine mussten wohl auch ihre Väter den Krawattenständer grosszügig leeren…

Und Jacken?
hat Frau nicht immer zu wenige Jacken?
Aber wenn ich genau nachsehe habe ich doch eine Vielzahl von Jacken – nur eines muss ich erwähnen: Jacken und Mäntel sind im Garderobenschrank und nicht im Kleiderschrank aufbewahrt.

Und Mäntel?
Klar – zu Damenkleidern gehört (ausser im Sommer), notabene, auch ein Mantel.

Welche Jeans hast Du?
Einige knallrote Jeans aber auch schwarze besitze ich – alles noname.

Auch andere Hosen?
Vor allem kleiden mich „andere Hosen“ und sie sind vorwiegend in dunkeln Farben gehalten.
Weite zerknitterte schwarze Leinenhosen oder schwarze Hosen mit Jacquardwebmuster mag ich am liebsten. Von ganz gewöhnlichen schwarzen Hosen in einem Mischgewebe habe ich mir, weil sie so gut passen, gleich zwei, drei Paare zugelegt…

Wie sieht’s mit Accessoires aus (Gürtel, Schals, etc)?
eine Unmenge langer Schals, die ich mir zweimal um den Hals wickeln kann, sind in jeder Farbe vorhanden. Ohne Schal fühle ich mich nicht angezogen und wer mag schon halb nackt durch die Strassen ziehen? Mit einem Schal als Mitbringsel sind meine beiden Männer immer gut beraten – meine Freude ist garantiert! Auch mit Parfüms - sie sind Hauptaccessoires überhaupt!

Was ist sonst noch in Deinem Kasten bzw. begehbaren Kleiderschrank?
sonst noch ? VORALLEM beanspruchen meine Blusen den grössten Teil des Schrankes.
Ich lasse mich von Blusen in jeder Variante und den unterschiedlichsten Farben und Musterungen begeistern. Leichte, weiche und doch gut fallende Materialien sind mir am Liebsten. Es sind eher modischelegante Oberteile die mir gefallen. Trotzdem zwinge ich mich hin und wieder etwas Sportlicheres zu kaufen – aber ich passe einfach nicht so recht dazu.

Welche sind Deine Lieblings-Klamotten?
Schwarze Hosen zu schwarzem Top mit bunter Bluse und passendem Seidenschal

Was machst Du, wenn Dir etwas zu gross / zu klein geworden ist?
All halb Jahr gibt es Rotkreuzsäcke die gefüllt werden wollen… oder so.

Knöpfe annähen etc. - Machst Du das selbst?
Klar, wer denn sonst?

Wieviele und welche Schuhe hast Du in Deinem Schuhschrank?
Ganz zu unterst im Hexenhaus befindet sich der Schuhschrank. Er ist zwar reich bestückt – trotzdem gibt es nur wenige Paare die ich über alles gerne mag und von denen ich mich fast nicht trennen kann. Sechs paar Schuhe: dunkle und helle geschlossene, offene und auch sportliche Schuhe und ein Paar zum Wandern sind abwechselnd im Einsatz. Regelmässig trage ich meine Schuhe zum Schuhmacher um Sohlen und Absätze Intakt zu halten – und wenn’s denn sein muss, leiste ich mir wieder ein teures Markenschuhpaar für den Alltag, das dann wieder eine lange Zeit viele Schritte mit mir teilt. Von den zwanzig anderen, eher eleganteren Paaren im Schuhschrank will ich mich trotzdem nicht loslösen – hin und wieder gibt es ja die Gelegenheit das eine oder andere Schuhpaar zu tragen…

Eigentlich hätte ich jede Frage einzeln beantworten und mit einem Foto bestücken können – so hätte ich Thema für mehr als eine Woche gehabt… tztztztzt es gibt etwas das mich davon abhält ;-)

Christa magst du jetzt nach den Ferien auffangen und vielleicht macht sowas auch Gabriela Spass? Danke!!


27/8/2007 apropos einer meiner Träume...

 

 
 

 

 

 


26/8/2007 apropos ... dekadent...

Menschen die von sich aus und ganz freiwillig eine einfachere Lebensweise ausprobieren und ein paar Wochen jenseits der üblichen Geschäftigkeit und Hektik leben, geht es blendend oder sogar hervorragend gut.
Obwohl ihnen die herkömmlichen Luxusgüter fehlen, fühlen sie sich rundum wohl, sind zufrieden mit sich und der Welt und haben nur selten das Bedürfnis nach aufwändigen Dingen. Wenn dennoch Luxus gefragt wäre, sind es relativ bescheidene Artikel die auf den Wunschzettel kämen.
Kurz: im vereinfachten Lebensstil sind Menschen glücklich.

Trotzdem: auf der Suche nach Glück oder dem ultimativen Kick kommen Menschen mit grossem Portefeuille auf die absurdesten Ideen. Z.B. ein Cocktail gemixt aus feinstem Champagner, einem Schuss Rémy Martin, zwei Tropfen Angostura Bitter, gesüsst mit einem Würfelzucker und gekrönt mit echten hochkarätigen Diamanten, soll da und dort als Apéro serviert, glücklich machen. Oder vielleicht sind es ein paar Ferientage in unverwechselbar luxuriösem Hotelambiente für die einige Millionen berappt werden, die zum Glücklichsein verhelfen sollen? Der Suche nach dem erstrebenswertesten der Gefühle sind keine Grenzen gesetzt. Der Suche notabene. Auf diesen seltsamen Wegen wurde Glück glaub noch kein einziges mal gefunden. Warum sonst müssen immer weitere Superlativen ausgeschöpft werden? Dieser Frage geht der SonntagsZeitungsArtikel allerdings nicht nach. Welcher Lifestyl-Journalist will sich schon abseits der Highsociety stellen?
Aaaaber, und das ist ins Auge springend, auf derselben Seite, auf der Millionen-Arrangements beschrieben werden, befindet sich ein kleines Last Minute Inserat fürs schmale Budget… wer von den Machern (Layout, Grafik oder Redaktion) hat erlickt* um was es eigentlich geht?

* helvetismus "erlickt" => begriffen

25/8/2007 apropos ... kein Wölkchen am Himmel

... und sogar dieses kleine Teufelchen konnte für einmal
seinen Brunz für sich behalten ;-)

24/8/2007 apropos ... Uni - Architektur


Mehr Tageslicht muss ein Qualitätskriterium beim Um- und Erweiterungsbau der Lernräume an der Uni Bern gewesen sein.


So genau weiss ich das nicht – einzig die Ausgestaltung des Grabens hinter dem Uni-Hauptgebäude lässt darauf schliessen…

Zuviel Sonnenlicht schadet den hellen Köpfen – der Schacht wird mit Stoffsegel beschattet – dazwischen eingefügte bunte Glasmobiles sorgen für abwechslungsreiche Reflexionen und fördern hoffentlich vielschichtige und vielfarbige Gedankengänge…


und hindert hoffentlich fortan die Architekturstudenten nicht an subtilen Lösungen für moderne Gestaltungsmöglichkeiten von Sonnensegel...

23/8/2007 apropos ... der Alltag hat uns alle wieder...

Foto: sf.tv Pfahlbauer von Pfyn Bildergalerie "Bilder von Signet-Dreh"

Der Alltag hat uns alle wieder:
Die Pfahlbauer sowieso – sie haben sich teils wehmütig, teils aber auch erleichtert von Ihrem Sommerprojekt verabschiedet – mit rauschenden Abschiedsfesten, notabene.

Ganz still tritt der Alltag hingegen bei den Zuschauenden zutage. Kein Mitfiebern, kein gespanntes Warten auf Neuigkeiten, keine erstaunten Erkenntnisse, kein pünktliches TV-Einschalten, kein neugieriges PC-Pfahlbauer-Replay durch den Tag mehr... fertigschlussausamen.

Diese Pfahlbauersippe aus Pfyn ist mir so richtig ans Herz gewachsen.
Noch lange hätte ich zuschauen mögen. Eigentlich erfüllte die Sippe stellvertretend für mich einen Jugendtraum. Damals in den ersten Schuljahren, als wir die Kultur der Höhlenbewohner und später die der Pfahlbauer kennen lernten, hätte ich glaub alles darum gegeben auch so leben zu können/dürfen….

Noch immer staune ich darüber, mit welch feinem Gespür die TV Crew sich gerade diese zehn wunderbaren Menschen ausgesucht und zu einer Sippe zusammengefügt hat. Menschen die keinen eigentlichen Häuptling brauchen, weil schlichtweg jeder in seiner speziellen Weise Führungspersönlichkeit Häuptling ist. Zehn Menschen die sich wunderbar ergänzen und die soviel menschlichen Respekt zueinander haben, Unterschiedliches und vielleicht auch Ungereimtes miteinander besprechen und allenfalls klären zu können. Zehn Menschen die sich nicht dauernd vor der Kamera produzieren müssen, sondern ein reales Bild des einfachen aber auch sehr geschickten Lebens aufzeigen können.

Noch nie sind mir verregnete Sommerabende so spannend und ereignisreich vorgekommen.
Noch nie habe ich als Unbeteiligte fremdes Geschehen so intensiv miterlebt – vielleicht weil ich als Aussenstehende trotzdem gute Gedanken schicken und manch ernstes Wort mit Petrus reden konnte… uuund somit zur Beteiligten wurde?*
Noch nie verspürte ich Lust Menschen aus dem TV kennen zulernen – diesmal schon. Noch nie überschritt ich ungefragt Grenzen in den Privatbereich fremder Menschen: dem bleibe ich treu.

 


22/8/2007 apropos ... grau in grau?

     

20/8/2007 Nimm Platz

Nimm Platz
Verweile.
Gönne dir eine Zeit nur für dich.
Die Sonne schenkt Wärme und Helligkeit.

 

Schattige Dinge verändern sich, sobald etwas Licht auf sie fällt.
Perspektiven verwandeln sich.
Stille.
Horch auf das stille Summen rund um dich.
In solcher Stille gewinnen Gedankenkreise wohlwollende Strukturen.
Alles Störende bleibt zurück.
Alte Gefüge haben dich nicht mehr nötig.
Gelassen und losgelöst machst du dich auf, zu unbekannten Gefilden –
Glück ist dein Begleiter.

 


20/8/2007 ... auf einmal sind sie keine Kinder mehr...

untrügliches Merkmal:
ausrangierte Teile gehen jetzt an Mama statt umgekehrt…

so ist das.

 


Beiträge  1 - 10 /24