25/2/2007 Tolle Tage, Narrenfest, Fasnacht,

Fastnacht, Karneval, Fasching …



so viele Namen für die paar Tage an denen alles ein bisschen anders läuft als normal. Aus erzkonservativ protestantischem Hause stammend, sollte ich mit diesem Brauchtum eh nichts am Hut haben. Vielleicht rührt meine Faszination für den ganzen Mummenschanz gerade daher?






... wer weiss? vielleicht werde ich mit den Jahren noch zur richtigen Fasnächtlerin ????



Alle Bilder habe ich mit der BernerGugge "SpitzeBlaatere" aufgenommen



25/2/2007 ... auch Reaität:

Glücklich bin ich,
wenn die glücklich sind,
die ich liebe.

nach Sei Shonagon






21/2/2007 Ha – so einfach soll es sein?

Wenn ich an den Liebsten denke, spüre ich Gefühle enormer Wärme in der Brustgegend. Mir wird so heiss, als ob in mir ein Feuerchen brenne. Das Glühen breitet sich weiter aus – spürbar am besten im Gesicht: die Haut spannt sich – ein tiefes Strahlen macht sich breit. Dieses strahlende, prickelnde Gefühl ist in allen Zellen zu spüren.
Genau dasselbe erleben Millionen anderer Menschen auch.
Sie lieben, sie sind verliebt.
SIE lieben, SIE sind verliebt.
SIE entwickeln dieses Gefühl der Liebe in SICH!

Diese Gefühle andern Menschen zu schenken ist zwar wunderbar – wirklich wunderbar und köstlich!
Aaaaaber nicht alles.
Diese Gefühle der Liebe SICH SELBER täglich zukommen zu lassen, ist oberstes Ziel.
Unabhängig davon wie wir uns fühlen, unabhängig davon wie wir unsere Lebensweise beurteilen, unabhängig von allem was mit uns und um uns geschieht:
die ersten Minuten am Tag dienen dazu die oben beschriebenen Liebesgefühle für sich selber zu entwickeln.

In Gedanken an sich selber spüren wie sich Gefühle enormer Wärme in der Brustgegend ausbreiten. Es wird so heiss, als ob ein Feuerchen brenne. Das Glühen dehnt sich aus – ein prickelndes Gefühl ist in allen Zellen zu spüren. Ein tiefes Strahlen macht sich breit. Ausstrahlung.

Ein neuer Tag beginnt.



19/2/2007 Teufelskreis

Leben ist was DU daraus machst…
Also eine positive Äusserung, weil selbstbestimmtes Leben immer und überall möglich ist?
Oder eine negativ geprägte Aussage, weil ja niemand in einem Vakuum leben kann und zumindest stückweise von Anderen abhängig ist?
Vielleicht nur ein dahin geworfenes Sätzchen ohne grosse Bedeutung?

???

Ruheloses Suchen nach dem Besonderen im Leben.
Kaum gefunden erneutes Suchen, denn offenbar entspricht das Gefundene nicht den präzisen festgelegten Vorstellungen.
Resignieren.
Nichts ändern wollen. Den bequemen Weg wählen.
Ein Teufelskreis.

???

Ist es das?




18/2/2007 Leben ist was du daraus machst…

Leben ist was du daraus machst…und manchmal spiegelt sich das Meine in den Menschen um mich herum wieder:

Er steht voll engagiert und versiert in sehr sachlichem Berufsfeld und lässt oft eine Weile nichts von sich hören. Heute Morgen habe ich mich gefragt was wohl im Moment um ihn herum geschieht. Keine zwei Minuten später sind völlig unverhofft seine zwei SMS mit wunderschönen Aufnahmen bei mir eingetroffen:



Leben ist was du daraus machst…

Der Sohn des Hauses kommt nicht mehr jeden Tag nach Hause. Auch er mit beiden Beinen auf der Erde und sehr erfolgreich im Berufs- und Alltagsleben stehend. Im letzten Telefongespräch erwähne ich die allererste, sehr anspruchsvolle Kursleitung seiner Kusine. „Oh, schick ihr ganz viel Liebe…“ so seine, mich verblüffende, Antwort.

Leben ist was du daraus machst…

Last but not least: Er der meinem Herzen der aller Nächste ist, verkörpert den coolen Führungstyp – mutig, klar und pragmatisch denkend. Ihm schenkte ich kürzlich einen Kettenliebesbrief. Er hat diesen im Dachstock so platziert, dass er gleich zweimal Schatten wirft und dementsprechend den dreifachen Effekt symbolisiert…



Leben ist was du daraus machst…

Drei völlig unterschiedliche Situationen mit ganz verschiedenen Menschen und einem gemeinsamen Nenner.



16/2/2007 Dich, dich sein lassen

Im weitesten Sinne passend zu dem was ich über Liebe mitteilen will, lese ich heute bei Hyperboreer über den Findling.
Auch in meinem Wald der Kindheit gibt es Findlinge. Obwohl Mama vor hundert Jahren präzise erklärt hat woher diese Findlinge stammen (grad so als hätte sie bei Wiki nachgeschlagen ;-) ) war besonders der Grösste unter ihnen, der Stein den wir Kinder jedes Mal, versteckt hinter viel Gehölz, neu FINDEN mussten, der eigentliche Namenträger "Find(l)ihn(g)" – fast so wie bei den Menschen die Findlinge sind: ihn immer wieder neu entdecken dürfen, neue Seiten an ihm finden und gleichwohl bleibt er für immer geheimnisvoll – einfach wunderbar.

Dich
dich sein lassen
ganz dich

Sehen
dass du nur du bist
wenn du alles bist
was du bist
das Zarte
und das Wilde
das was sich losreisen
und das was sich anschmiegen will




Wer nur die Hälfte liebt
der liebt dich nicht halb
sondern gar nicht
der will dich zurechtschneiden
amputieren
verstümmeln

Dich dich sein lassen
ob das schwer oder leicht ist?
Es kommt nicht darauf an mit wieviel
Vorbedacht und Verstand
sondern mit wieviel Liebe und mit wieviel
offener Sehnsucht nach allem -
nach allem
was du bist



Nach der Wärme
und nach der Kälte
nach der Güte
und nach dem Starsinn
nach deinem Willen
und Unwillen

nach jeder deiner Gebärden
nach deiner Ungebärdigkeit
Unstetigkeit
Stetigkeit

Dann
ist dieses
dich dich sein lassen
vielleicht
gar nicht so schwer


Erich Fried


15/2/2007 … und die Liebe ist die Grösste unter ihnen.

Gar nichts im Leben und unter der Sonne ist einflussreicher als die Liebe.



Feuer und Flamme sein: lieben.
Das Strahlen, die aufrechte Haltung, die Schaffenskraft, die Kreativität, einfach alles, alles verstärkt sich, sobald uns Liebe und Wohlwollen begegnet.
Liebe geniessen, vertrauend empfangen, sich daran erwärmen.

„Gar nichts im Leben und unter der Sonne ist einflussreicher als die Liebe.“
Der Bedeutung dieses Sätzchens nachzugehen lohnt sich.
Die rosa gefärbten Brillengläser beiseite legen. Mit klarem Blick auf all das schauen was mich sowohl in meinem persönlichen Umfeld, aber auch weltumfassend umgibt und betrifft.
Hhhmmmm
Das Herz pocht mir bis zum Hals. Die ganze Welt möchte ich umarmen.
Wo braucht es eine solche Liebe? Wo die daraus resultierende Energie? Wo das persönliche Engagement? Meine Arme sind zu kurz um grad die ganze Welt liebevoll zu drücken oder gar zu verändern aaaber meine Liebe bringt es zustande im Kleinen eine Situation positiv zu beeinflussen und trägt mit Sicherheit den Schneeballeffekt in sich.
Für mich ist klar: es braucht die pure, echte und schnörkellose Liebe. Jene Liebe die ungekünstelt auch mal über Widrigkeiten steht und positive Lösungsvorschläge bringt und mithilft sie zu realisieren. Feuer und Flamme sein: Wärme abgeben – den Funken überspringen lassen - lodern für das was mir wichtig erscheint.



Gar nichts im Leben und unter der Sonne ist einflussreicher als die Liebe.
uuuund: dieses kostbare Gut lässt sich nur verschenken.


11/2/2007 apropos "Work in Progress 1 ..."

Am Anfang stand mein Wunsch im Vordergrund, eine textile Postkartenserie im Format 100x210mm zu gestalten.
Dem Format bin ich in etwa treu geblieben. Postkarte wird dies nun aber nicht. Die unregelmässigen Ränder und die überschneidenden Bänder, üben einen besonderen Reiz auf mich aus: hier darf fast nichts zurechtgeschnitten und verändert werden – schliesslich sind es intuitive Gestaltungsschritte die mich führen… meistens jedenfalls – in der Formgestaltung sogar ganz, ganz sicher.



Statt Postkarte entsteht ein Bild. Also suche ich nach einem passenden Hintergrund. Handgeschöpftes Papier soll es sein. Am allerliebsten senffarben: dem Goldstoff in der Mitte entsprechend - ein recht schwieriges Unterfangen. Der Kompromiss ist unabdingbar.



Nun fehlt mir nur noch der geeignete Rahmen…




09/2/2007 ... huch wenn es doch endlich Abend wäre!

Mein Geschenk für ihn und der dazugehörende Kettenliebesbrief sind rechtzeitig fertig geworden.
Ganz zappelig und ungeduldig und voller Vorfreude bin ich.
Das Heimkommen an sich ist ja täglich wunderbar: wir werden erwartet – jemand eilt zur Begrüssung die Treppe runter – wir dürfen ankommen und uns willkommen fühlen.
Aber heute ist es noch etwas spezieller: der Hochzeitstag jährt sich nämlich zum x-x-ten Mal. Auf kleine goldene Kärtchen habe ich notiert was mir dies bedeutet – und nun soll ER doch endlich, endlich, endlich kommen und lesen und umarmen und ...



... huch wenn es doch endlich Abend wäre!



06/2/2007 apropos "uf u drvo..."

Eigentümliche, fast freche oder rotznasige Antworten bin ich nicht gewohnt.
Überraschung.
Erschrecken.
Die Spuke bleibt mir im Hals stecken.
OK – es ist ok.
Auch nach Tagen noch
drückt der Kloss in der Kehle.
Mit Verwunderung die Verwundbarkeit konstatierend.


uf u drvo



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