13/2/2010 apropos "Vancouver..."
Die Schweizer im Gespräch ...
Die Schweizer im Gespräch ...
Da wo ich herkomme gibt es nichts in der Farbe GRÜN.
An den grünen Segmenten auf dem blauen Planet konnte ich mich deshalb nie genug satt sehen. Immer wieder richtete ich mein Fernrohr dorthin.
Jetzt bin ich endlich hier auf diesem sagenumwobenen blauen Planeten mit den grünen Flecken angekommen – uuund alles, aber wirklich a l l e s rings um mich herum ist weiss, weiss, weiss uuund grau statt blau.
SIE versucht mich auf den nahenden Frühling zu vertrösten – aber wer, bitte schön, garantiert mir einen Frühling? Stundenlang stehe ich am Fenster. Ausser Schneeflocken, dicht an dicht, sehe ich gar nichts.
„Schau doch wiedereinmal ein Bisschen vor deine Nasenspitze “ - hopperla, SIE klingt plötzlich genau so wie der alten Petrus... meine verschüchtert zu IHR blinzelnden Augen weiten sich ...
GRÜN, GRÜN, GRÜÜÜÜÜÜÜN
LEBEN
Liebster, es macht enormen Spass mit Dir so durchs Leben zu gehen, als könnten wir in jedem Moment etwas Wundervolles erleben – genau deshalb entdecken wir immer wieder Neues und geniessen oft das Unverhoffte.
LIEBEN
Ein Glück, wie frühzeitig wir bemerkten, dass Liebe die gemeinsame Freude an unseren wechselseitigen Unvollkommenheiten ist. Mich in meinen natürlichen Unvollständigkeiten nicht als Aussenseiterin fühlen zu müssen und akzeptiert fühlen zu dürfen – das ist für mich die gelebte Liebe mit Dir.
LACHEN
Danke für die Minuten die wir gemeinsam lachend verbringen. Nach chinesischem Sprichwort verlängern wir so unser Leben – und fühlen uns glaub aus diesem Grund fast keinen Tag älter als damals....
DANKE
für die tollen Jahre!
Uff, so habe ich mir das doch nicht vorgestellt: erst sitzen wir wohlig warm bei Kerzenlicht in der gemütlichen Stube und schon stürmt SIE ganz unverhofft mit mir in der Hand hinaus ins eiskalte Wetter. Den Schnee will SIE mir zeigen – so als ob ich Schnee nicht schon längst kennen würde.
Schliesslich gehörte das Zaubern von Schneesternen zu meiner Grundausbildung. Immerhin brachte mir das Aufbeschwören von feingliedrigen und grazilen Flöckchen, gute Noten im Fach „Freudenbringen“.
Huch, der Kälteschock lässt mich fast grantig werden – doch SIE tanzt vergnügt mit dem Fotoapparat um mich herum und freut sich am herrlichen Weiss ringsum.
Der alte Meister Petrus hatte also doch recht: Schneeflocken können Freudenbringer sein...
Gruss und bis bald, SternErdguckerchen
Auf den letzten Zug gehen
hiesse
noch ein bisschen zusammensitzen
und etwas trinken
mit dem Sänger
und seiner Frau
und den alten Bekannten.
Auf den vorletzten Zug gehen
hiesse
noch ein bisschen zusammensitzen
und etwas trinken
mit dir
denn du würdest noch auf mich warten
und holtest mich ab
am Bahnhof.
Ohne zu zweifeln
drücke ich hastig die Hand
dem Sänger
der Frau
und den alten Bekannten
und renne
so schnell ich kann.
Voller Überraschung – schliesslich ist Weihnachten schon längst vorbei - durfte ich ein Päckli entgegennehmen,
Ein alter Freund suchte in einer Genschenkgalerie nach einem absolut zu mir passendem Freundschaftsgeschenk
Aufgeweckt vom Donnergrollen in der Nacht.
In den frischen Schnee fotografiert und erst am PC bemerkt, dass das Grollen wohl nicht vom Donner stammt...
;-)
Mitten auf der Erde, genau dort wo alle Menschen leben, haust auch die kleine, zierliche Göttin Fama, in einem auf alle Seiten geöffneten Gemäuer aus „tönendem Erz“. Sie hört absolut alle gesprochenen Worte und streut sie weiter aus. Fama ist die Göttin der Gerüchte und des Hörensagens.
Das Gerücht ist blind, aber es läuft schneller als der Wind. Holland
Gerüchte => das älteste Massenmedium der Welt. Jean-Noel Kapferer, Soziologe
Der Mensch von heute ist genau so leichtgläubig wie der Mensch des Mittelalters. Neil Postmann, Kommunikationswissenschaftler
Was geflüstert wird, wird am leichtesten geglaubt. Simone de Beauvoir, Philosophin
Zwei Dinge verbreiten sich rasch: Klatsch und Waldbrand. Zypern
Das Gerücht ist immer Grösser denn die Wahrheit. Deutschland
Das Berner Museum für Kommunikation zeigt in diesen Tagen eine interaktive Ausstellung zum Thema „Gerücht“.
Die Ausstellungsarchitektur, mit dem Flüsterwald als zentralem Teil, dem kleinen Agenten und vielen Stationen in denen der Gerüchte Mechanismus erlebbar gemacht wird, fasziniert mich enorm.
Weshalb entstehen Gerüchte? Wie funktionieren sie? Wie verbreiten sie sich? Wer nährt sie? Unter welchen Gegebenheiten verstummen sie wieder?
Gerücht – ein faszinierendes Phänomen
die Ausstellung ist zu sehen
bis zum 4. Juli 2010
im Museum für Kommunikation Bern
Die sagenhaften Darstellung der moderneren Göttin Fama, motiviert mich zur Gestaltung einer eigenen FamaMarionette – werweiss vielleicht trägt mein nächstes wundersames Fabelwesen ihre Züge...
Einen feinen Spalt breit hat sich das Tor zum neuen Jahr geöffnet – schemenhaft sehen wir auf Bevorste-hendes, aber Details von dem was uns begegnen wird, erkennen wir vorerst noch nicht.
Ich wünsche uns allen ganz viel FREUDE in diesem neuen Jahr!
Ein vor Freude hüpfendes Herz.
Sobald ich Dinge und Aufgaben bewusst mit allen Sinnen wahrnehme – im völligen Präsentsein – vermag sogar das ganz Alltägliche und Gewöhnliche mich freudig zu beflügeln. Sowas erleben vermutlich alle in ähnlicher Weise – ab und zu.
Also, genau diese Art FREUDE die tagtäglich in uns aufkeimen kann, zu spüren und auszukosten, wünsche ich allen fürs 2010 !
Eine Arbeitskollegin ermunterte uns in einer Z'Nüni Pause zu einem Spiel. Seither ist dieses Spiel zum absoluten Renner in meinem Repertoire geworden.
Das Material ist denkbar einfach: 1m Kette aus dem Bastelcenter und einen Würfel plus eine Liste mit 666 Begriffen.
Das Kettenspiel
Eine Teilnehmerin der Spielrunde beginnt als Kettenmeisterin.
Sie würfelt dreimal, so dass danach eine dreistellige Zahl zur Verfügung steht.
z.B. Erster Wurf 6, zweiter Wurf 2, dritter Wurf 4 => dreistellige Zahl: 624
Im Verborgenen sucht nun die Kettenmeisterin auf der Liste nach dem passenden Begriff.
Die Zahl 624 steht für „Schneestern“
Nun versucht sie „ Schneestern“ mit Hilfe der Kette möglichst rasch und deutlich darzustellen. Sie bleibt dabei völlig stumm.
Die andern Mitspielenden raten und geben laut und deutlich Lösungsvorschläge kund.
Wertungsmöglichkeiten:
Einfache Spielweise
Die Mitspielerin die als erste die Lösung in die Rund gab, wird nun selbst Kettenmeisterin.
Schwierigere Spielweise:
Erraten gibt für den jeweiligen Spieler und die Kettenmeisterin je 2 Punkte. Wer nach einer bestimmten Anzahl Runden die meisten Punkte gesammelt hat wird zur Oberkettenmeisterin.
Mittlerweile habe ich die erste Liste abgeändert – so kann niemand mehr von den vorderen Spielerfahrungen profitieren ... uuuund eine Variante mit Sprichwörtern ist in Arbeit ;-)
Meine persönliche Liste gebe ich gerne ab. Bitte per Mail oder Kommentar melden – aproposblog@hotmail.com
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