09/3/2010 apropos "Cat... 1"

In den letzten paar Stunden hat sich bei mir alles um diese Katze gedreht... Nierenstein-ablenkungsmanöver - wiedereinmal.

  Grafik  : Jan van Haasteren
  Titel :    Get that Cat!   500 Puzzle-Teile  ca. 49x35cm
  Verlag : JUMBO international Amsterdam / 2000/1    00005

 


05/3/2010 apropos "was wenn..."

"Sie sind voller Tatendrang,

doch es ist noch zu früh zum Loslegen. Vermeiden Sie deshalb Aktionismus,

sondern nutzen Sie die Tage, um in sich zu gehen.

Es kann sein, dass überraschende Entwicklungen bald eine Kursänderung verlangen.

Bleiben Sie flexibel. "

... und was, wenn ich schon längst Überaktiv war???


03/3/2010 apropos "gelebtes Leben..."

Begeistert halte ich einen speziellen Bildband in den Händen.

 

Von je her favorisiere ich als Lektüre Biografien, Tagebücher und Kunstbände. Nichts fasziniert mich mehr, als Entwicklungsgeschichten zu verfolgen. Überhaupt bin ich davon überzeugt, dass jedes Leben - und sei es auf den ersten Blick noch so sehr als „alltäglich“ zu taxieren – Stoff für eine interessante Story bietet.

 

Der allererste Satz aus dem amerikanischen Tagebuch von Mueller-Stahl bekräftigt mein Empfinden. Sich zu bücken, sei der einzige Effort um eine realisierbar Filmgeschichte aufzulesen, behauptet Mueller-Stahl gegenüber einem befreundeten Drehbuchautor.

 

Dass es wirklich möglich ist, beim ersten besten Menschen den er trifft, auf eine spannende Story zu stossen, beweist sein Buch „VENICE“. Ich konnte nicht anders, als am Tisch sitzend – VENICE ist ein grosser, schwerer Bildband – die ganze Geschichte in einem Zuge zu lesen. Die Bilder des Künstlers Mueller-Stahl ausgiebig zu betrachten ist immer wieder angesagt und fordert wesentlich mehr Zeit als das Lesen.

 

Mich beeindruckt einerseits die unwahrscheinliche Vielseitigkeit von Armin Mueller-Stahl als Schauspieler, Filmemacher, Musiker, Autor und bildender Künstler.

Andererseits steht dieses Buch für mich als Paradebeispiel für die Tatsache, dass die nähere Betrachtung von gelebtem Leben mit seiner Fülle, so anziehend und fesselnd wie ein Film ausgestaltet ist – oder und überhaupt noch viel mehr...


02/3/2010 apropos "DANKE..."

Das vertraute und allseits gut bekannt Sygnet ist wieder zurück!
 
In den vergangenen Wochen ganz gespannt und interessiert den Browser zu starten und gwundrig auf das neue G*oogle-Sygnet zu warten, war auch eine Art "Sport" für mich ;-)
 
 
 
 Ganz herzlichen Dank für diese Vielfalt!

01/3/2010 apropos "Chalandamarz"

MÄRZ!
 
Vielerorts wird der heutige Tag als Jahreszeitenwechsel gefeiert.

 

Die ersten Schwalben sind da und die Schneeglöckchen läuten den Frühling ein.

 

Also packen auch wir es an: feiern wir den Chalandamarz und treiben den Winter endgültig von dannen...

 

Auf einen wunderschönen, guttuenden Frühling!

27/2/2010 apropos "Wärme..."

Wärme

 

SIE will, dass ich nicht friere und setzt mich zwischen all ihre Handschuhe -

 

oder packt mich in ihren Wollschal ein...

Dabei hasse ich künstliche Wärme!!! Von Menschen deren Lebenshaltung von Liebe geprägt ist, strahlt jene Wärme aus, die ich mag. Da ist mir wohl und ich brauche weder Schals noch Handschuhe oder Decken. Schliesslich will ich nicht vor lauter künstlich herbeigeholter Wärme ersticken.

 


27/2/2010 apropos "aufwecken..."

Mit seinem Schimmern, Glimmern und Flimmern, mitten in mein Gesicht, weckt er mich viel zu früh auf...

 

 

 

Der Mondschein hat dies eigen, wie uns deucht,
Er scheinet uns die Welt der Geister aufzuschliessen:
Man fühlt sich federleicht
Und glaubt in Luft dahinzufliessen;
Der Schlummer der Natur hält rings um uns herum
Aus Ehrfurcht alle Wesen stumm;
Und aus den Formen, die im zweifelhaften Schatten
Gar sonderbar sich mischen, wandeln, gatten,
Schafft unvermerkt der Geist sich ein Elysium.
Die Werktagswelt verschwindet. Ein wohllustreiches Sehnen
Schwellt sanft das Herz. Befreit von irdischer Begier
Erhebt die Seele sich zum wesentlichen Schönen,
Und hohe Ahnungen entwickeln sich in ihr.

(Christoph Martin Wieland)


21/2/2010 apropos "all you need is love...

All you need is love

 

 

 

 

 

Die ganze Welt ist durchzogen

von Adern der Liebe,

von Strömen der Zuwendung,

trotz aller Schreckensmeldungen.

Viele Millionen davon

haben ein dichtes Netz geknüpft,

das uns hält. Wer vertraut, sieht es.

Nichts wird nötig in der Welt gebraucht

wie Menschen, die an Geld und Besitz,

an Ansehen, Ehre und Erfolg,

an Berühmtheit und Sicherheit vorbei sehen können

und die noch einen Blick für die Liebe haben -

die Liebe im Kleinen und Unscheinbaren,

nicht mit der Leidenschaftlichkeit,

die schnell verfliegt, sondern mit der Ausdauer,

an der andere gesunden können.

Weil es diese Liebe gibt,

dürfen wir vertrauen.

Wir dürfen uns hineinwagen in die Zuwendung,

in das Sorgetragen, die Berührung,

den Hautkontakt.

Ulrich Schaffer


18/2/2010 apropos "Bett hüten..."

Mit Fieber im Bett liegend, lese ich von Thomas Widmers Fussmarsch durch den Schnee ins eingeschneite Grimsel Passhotel. Auch wenn ich mir diese Expedition als sehr streng und mühsam vorstelle, so sehne ich mich doch nach einem, noch so anstrengenden, Spaziergang in der sonnigen und paradiesischen Höhenlandschaft.

Och – es dürfte auch weniger sein.

 

Als Belohnung ein Bett mit weissen Vorhänglein und Holzhimmel wäre gerade das Richtig.

Langsam habe ich es wirklich satt hier ans Haus gebunden zu sein und als einzige produktive Arbeit jeweils das Bett neu zu beziehen und Bett- und Frottierwäsche zu waschen, ab und zu ein Süppchen zu kochen und tagelang zu inhalieren. Die Fieberschübe sollen doch bitte mal nachlassen, der Husten auskurieren und die Nase frei werden. Es isch überhoupt nid luschtig...

 

Foto: Thomas Widmer im Grimselblick


14/2/2010 apropos "süchtig nach..."

Süchtig danach... um himmelswillen, was ist „süchtig“ - kaum bin ich hier angekommen, höre ich Wörter deren Begriffe mir fremder sind als die Fremde selbst.

 

Sie sagt „süchtig oder Sucht“ seien alte Wörter für Krank-sein und Krankheit.

 

Kurioser Weise sprechen die Menschen über liebgewordenen Gewohnheiten „von ihrer Sucht nach...„

 

 Als Beispiel zeigt sie mir ihre kleine Artus-Puzzle-Sammlung.

 

An keinem Artus-Puzzle vorbeigehen zu können ohne es zu erwerben, tagtäglich auf ricardo Nachschauen zu müssen ob nicht etwa eines dieser Spiele angeboten würde, Familie, Freunde und Bekannte dazu nötigen aus dem Ausland artusPuzzles mitzubringen - und schlussendlich solange vor der Problemlösung zu sitzen bis alles feinsäuberlich aufgeht – das könnte man in diesem Sinne als Sucht bezeichnen.

Also sei sie süchtig nach Artus-Puzzles... tztztzt

 

 

Eine gute Definition zum Begriff "Sucht" liefert übrigens diese Seite ;-)


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